Tischmanieren: Knigge - ABC für Geschäftsessen

Viele Mitarbeiter kennen es: Ein gemeinsames Essen mit wichtigen Mitarbeitern und Kunden ist geplant. Plötzlich kommen einem Gedanken in den Kopf: „Wie sollte ich mich vor dem Chef benehmen und wie esse ich richtig?“ Sowohl für Bewerber als auch für Geschäftspartner sind Geschäftsessen von wichtiger Bedeutung, meist wird durch ein gemeinsames Essen das nötige Vertrauen untereinander aufgebaut. Zudem  wird rdie zwischenmenschliche Beziehung verbessert.

Tischmanieren haben eine große Außenwirkung, denn sie gelten als Indiz für eine gute Erziehung. Das muss allerdings nicht sein. In diesem Artikel lernen Sie einige Benimmregeln, die sinnvoll für Sie sind. Sie sollten Sie nicht nur kennen, sondern auch beherrschen können.

„Wer beruflich erfolgreich sein möchte, braucht Manieren“

Besonders bei Bewerbern sind auch die Tischmanieren ein Kriterium, denn er wird ein Teil des Unternehmens sein und es nach außen präsentieren. Der vorausgesetzte Umgang im Geschäft ist erlernbar. 

Beim nächsten Geschäftsessen sollten Sie einige Punkte verinnerlichen:

Alkohol: Mittrinken oder doch dankend ablehnen?

Alkohol darf abgelehnt werden. Dabei müssen Sie keinen Grund nennen. Wird vor dem Essen ein Aperitif gereicht, werden diese nicht von den Gästen an den Tisch genommen, das erledigen die Kellner. Die eingedeckten Gläser werden von rechts nach links verwendet und Besteck wird grundsätzlich von außen nach innen genommen. Alle Gläser werden grundsätzlich am Stief angefasst.

Bouillon: Den Löffel nie pusten!

Die Grundregeln sind festgelegt: Sie dürfen niemals pusten, schlürfen, nicht mit dem Brot tunken und den Löffel nur mit der Spitze zum Mund führen. Es kommt auf den Inhalt der Suppe an, ob Suppenreste ausgetrunken werden dürfen. Cremesuppen werden gelöffelt, klare Brühen dürfen auch getrunken werden. Normalerweise werden diese in einer Suppentasse serviert. Ein zweiter wichtiger Ratschlag: Zum Auslöffeln, den Suppenteller nie schräg halten. 

Couvert Brot: Abbrechen und bestreichen

Couvert-Brot ist eine Beilage zur Vorspeise. Dazu steht meist ein kleiner Teller und ein kleines Messer auf dem Tisch. Das Brot wird nur gebrochen und nie wie eine ein ganzen Brot mit Butter bestrichen und gegessen.

Tipp: Schneiden Sie das sogenannte Couvert-Brot in kleine Häppchen und essen Sie es mit der linken Hand. 

Drängeln: Stolpergefahr am Buffet

Viele Restaurants bieten seinen Gästen die Speisen an Buffets an. Denn es garantiert eine große Auswahl. Drängeln ist grundsätzlich Tabu. Ebenso das Überhaufen von Tellern, Sie gehen lieber öfters zum Buffet, auch wenn vor Ihnen einige Personen anstehen. 

Espresso: Der geeignete Zeitpunkt für den Kaffee

Wenn alle Besteckteile nach dem Essen (Messer, Gabel und Teller etc.) abgeräumt sind, darf der Kaffee serviert werden. Vorher wird üblicherweise kein Kaffee getrunken. 

Fisch: So wird er richtig gegessen

Wird der ganze Fisch serviert, so werden zuerst die Flossen entfernt. Anschließend wird der Fisch mit dem Fischmesser von Kopf bis Schwanz geteilt, aufgeklappt und die Gräten in einem gelöst. Die Gräten kommen auf einen separaten Teller. Bei Forellen nicht die Bäckchen (hinter den Kiemen des Fisches) vergessen. Es gilt als Delikatesse! Mit normalen Besteck können Sie geräucherten Fisch als auch Hähnchen gegessen. Fingerfood wie Artischocken, Austern, Muscheln oder Garnelen dürfen Sie mit Fingern essen. 

Getränke: Den richtigen Wein auswählen

Die alte Regel- weißes Fleisch, weißer Wein und rotes Fleisch-roter Wein gilt nicht mehr. Mittlerweile dürfen Sie bestellen was Ihnen schmeckt. Der erste Schluck fordert der Gastgeber auf, solange müssen Sie warten. 

Hummer: Ein Klassiker beim Geschäftsessen

Richtiges Hummeressen ist ein gefürchteter Klassiker-aber zu unrecht. Normalerweise werden rote Servietten gereicht, die auch in den Hemdkragen gestopft. Es dürfen Scheren und Beine in die Hand genommen werden. Das Scherenfleisch wird mit der Hummergabel herausgezogen. Der Rest wird mit Messer und Gabel gegessen. Die Hummerzange nutzen Sie nur, wenn der Koch den Lobster noch nicht die Zangen geknackt hat. Die leeren Schalen werden auf den Extrateller gelegt. Am Ende säubern Sie sich die Finger mit Zitronenwasser, welches serviert wird. 

Interaktion: Smalltalk statt Smartphone

Zum Business-Essen werden Handys abgeschaltet oder mindestens auf Vibrationsalarm umgeschaltet. Grob unhöflich: Das Telefon neben den Teller zu legen. Denn das zeigt: Der mögliche Anruf ist mir wichtiger als mein Gegenüber.  

Karte: Visitenkarten richtig würdigen

Visitenkarten werden auf keinen Fall ungelesen weggesteckt. Besser: Drei Sekunden überfliegen und auf eventuell auf vorhandene Titel achten, die mündlich nicht vorgestellt wurden. Nennen Sie ruhig den Namen, denn es freut jeden. Bei einem Treffen übergibt der Gast als Erster seine Karte – in Gruppen erhält sie zuerst der Ranghöchste.  

Liegenschaften: Besteckcodes bei Tisch

Die Lage des Essbestecks ist gleichzeitig der Code für das Servicepersonal. Die sogenannte 20-nach-8-Stellung (Gabel auf 8 Uhr, Messer auf 4 Uhr) zeigt, dass Sie gerade eine Pause tätigen. Die 20-nach-4-Stellung (Messer und Gabel liegen parallel auf 4 Uhr) hingegen bedeutet, dass Sie fertig mit dem Essen sind. 

Malheur: Fehler können passieren

Sie stoßen versehentlich mal ein Weinglas um, kleckern versehentlich etwas auf den Schoß oder Ihr Essen fällt versehentlich auf dem Boden. Fakt ist: Das kann alles passieren. Bitten Sie diskret den Kellner um Hilfe. Falls etwas auf Ihrer Kleidung gekommen ist, trocknen Sie diese auf der Toilette. Nicht bei Tisch! Für die anderen Gäste am Tisch gilt: Bitte darüber hinwegsehen und nicht kommentieren. 

Niesen: Sagt man noch Gesundheit?

Benutzen Sie dabei ein Taschentuch, wenn Sie eins zur Hand haben. Entschuldigen Sie sich danach kurz und leise. „Gesundheit!“ wird von anderen nicht mehr gewünscht.

Ovationen: Wer grüßt wen zuerst?

Im privaten grüßt immer der, der dazukommt oder den anderen zuerst sieht. Im Geschäfts sieht es allerdings anders aus. Denn hier zählt die Hierarchie. Es sollten sich immer diejenigen zuerst begrüßen, die sich kennen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass die Dame zuerst begrüßt wird. Anschließend stellt der Rangniedrigere seine Begleitung vor, was daraufhin der Ranghöhere auch mit seiner Begleitung macht. Tipp: Niemals die Hand schütteln! Schauen sie dem gegenüber in die Augen und ein sanfter Druck genügt. 

Quittung: Wer zahlt die Rechnung?

Am sinnvollsten ist es, die Rechnung entfernt vom Tisch zu bezahlen, sodass Ihre Gäste davon nichts mitbekommen. 

Serviette: Es ist nicht nur ein Abwischtuch

Normalerweise wird sie ausgebreitet und einmal gefaltet auf dem Schoß gelegt. Wie vorhin erklärt ist es bei Hummer- oder Krebsessen eine Ausnahme. Falls Ihnen der Stoff auf den Boden fallen sollte, so bitten Sie das Personal, Ihnen eine neue zu geben. Wichtig ist, bitte nicht aufheben! Wer kurz aufstehen muss, legt die Serviette locker zusammen und links neben dem Teller. Der Gastgeber zeigt mit der gleichen Geste, dass das Essen nun beendet ist. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Servierte bei den Gästen auf dem Schoß. Daraufhin legen Sie die Serviette auch links neben den Teller. 

Quelle: https://karrierebibel.de/tischmanieren-knigge-geschaeftsessen/

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