The next big step - Influencer Marketing

Der Begriff des Influencer Marketing sollte spätestens seit dem Jahr 2017 für jeden ein Begriff sein. Allein in Deutschland haben über 230.000 Deutsche mehr als 15.000 Anhänger auf Instagram, sie alle sind „Influencer“.

Fußballer, Models und Youtuber leben sich auf der Plattform aus und verbreiten ihre Botschaften gezielt an ihre Anhängerschaft. Das Aufgebot an sogenannten „Influencer“ sprengt schon fast den Rahmen.

Influencer sind übersetzt nichts anderes als Meinungsmacher. Besonderes stark vertreten sind sie auf der Plattform Instagram. Sie sind sozusagen die Litfaßsäulen des 21. Jahrhunderts. Da auf Instagram Bilder für sich sprechen sollen, ist es ein besonders guter Kanal, um gezielt Produkte oder Marken in Szene zu setzen. Reichweite ist hier der Begriff, der maßgeblich für den Erfolg des Influencers verantwortlich ist. Um so mehr Reichweite der oder diejenige hat, desto mehr Menschen können mit der gezielten Werbung erreicht werden.

Dass mittlerweile so viele Unternehmen auf Meinungsmacher setzen, wenn sie eine Botschaft in die Außenwelt tragen möchten, ist keine Sensation mehr. Die Glaubwürdigkeit einer Botschaft hat durch Influencer einen ganz neuen Stellenwert bekommen. Klassische Medien rücken aufgrund dieser Online- Bewegung verstärkt in den Hintergrund. Angesichts der Nähe zur digitalen  Anhängerschaft, ist es für einen Influencer besonderes leicht, jemanden zu animieren, ein bestimmtes Produkt zu kaufen oder sich zumindest dafür zu interessieren. 

Laut einer Befragung der TERRITORY webguerillas, hat die Disziplin „Influencer Marketing“ die höchste Glaubwürdigkeit.

Es ist aber nicht nur die Glaubwürdigkeit, die IM seit geraumer Zeit bedeutungsvoller, als klassische Werbung macht. Unternehmen erhoffen sich insbesondere durch IM authentisch zu sein, beziehungsweise eine Werbebotschaft so authentisch wie möglich rüberzubringen. Der Influencer übernimmt hierbei die Rolle des Vermittlers und tauscht sich ständig mit seiner Anhängerschaft aus, er fragt sie zum Beispiel, ob sie das Produkt gut finden und bittet drum, es mit einem Like zu versehen.

Der Meinungsmacher gibt seinen Anhängern quasi die Richtung vor und sorgt somit für Kaufanreize. Etwas, was in Print oder TV-Werbung unvorstellbar ist, in solchen Medien hat die Botschaft seitens des Unternehmens, die Funktion des alleinigen Senders. In Netzwerken, wie Instagram oder Facebook wird der Rezipient des jeweiligen Mediums plötzlich auch zum Sender, da er auch eigene Inhalte der Öffentlichkeit zeigen kann. Man könnte in diesem Zusammenhang fast behaupten, dass klassische Werbung aus der Mode sei.

In der Finanzierung legt IM ebenfalls einen Vorsprung hin. Die Kosten, die man in einen Werbespot investiert, kann man nicht ansatzweise mit denen vergleichen, die für einen Influencer ausgebeben werden. Im Durchschnitt wird für ein Bild auf Instagram 500 Euro ausgegeben. Nicht in allen Fällen muss es aber eine Geldleistung sein. Firmen stellen den Influencern ihre eigenen Produkte oder Dienstleistungen auch gern mal als Gegenleistung zur Verfügung. Der Influencer muss für diese Leistungen, ganz egal ob es Geld oder Sachleistungen sind, Inhalte liefern. Die Kosten können aber variieren, je nachdem wie groß die Gefolgschaft des Influencers ist, können die Kosten in den sechsstelligen Bereich gehen. Zum Vergleich: Ein TV-Werbespot von ca. 30 Sekunden auf einem Privatsender zur Abendszeit kostet ca. 60.000 Euro. TV-Werbung bleibt auch in Zeiten der Digitalisierung weiterhin sehr teuer.

Wenn man sich die beworbenen Produkte in den sozialen Medien anschaut, sind es durchweg Produkte, die für eine junge Kaufgruppe gedacht sind. Es sind also zum größten Teil Werbekategorien die aus dieser jungen Käuferschicht resultieren. Die größten Interessen liegen im Bereich Mode und Lifestyle. Dementsprechend handelt es sich bei den beworbenen Produkten überwiegend um Accessoire und Modeartikel. Aber auch Autohersteller haben die Gunst der Stunde erkannt und setzen mittlerweile vermehrt auf Meinungsmacher. Häufig sind es Modeblogger mit extrem hohen Reichweiten, die als Markenbotschafter für Autohersteller agieren. Mode und Autos lassen sich halt gut kombinieren. Das Auto wird in den meisten Fällen so dargestellt, als gehöre es zum Kleiderschrank des Meinungsführers. 

 

In Zeiten der Digitalisierung lässt es sich wohl nicht mehr vermeiden, ein gewisses Budget in die Hand zu nehmen und es in Influencer-Marketing zu investieren. Unternehmen müssen und sollten sich trauen, solche Schritte zu wagen. Vor allem aber konservative Unternehmen die in ihrer Unternehmens oder Markenkommunikation zurückhaltend sind, sollten den nächsten Schritt wagen und vermehrt auf Influencer- Marketing bauen. Zugegebenermaßen, schaut keiner mehr aktiv Fernsehen. Für ein erfolgreiches Marketing muss sich ein Unternehmen dort aufhalten, wo sich die potentielle Kundschaft sich aufhält- im Internet.

 

 

 

Quelle:https://www.lead-digital.de/influencer-marketing-gekommen-um-zu-bleiben/ https://www.hilker-consulting.de/themen/influencer-marketing/

Warning (2): Illegal string offset 'first_name' [APP/Template/Magportal/newsmag.ctp, line 397]
Warning (2): Illegal string offset 'last_name' [APP/Template/Magportal/newsmag.ctp, line 397]
J J
Lorem impsum dolor sit amet. Lorem impsum dolor sit amet. Lorem impsum dolor sit amet.Lorem impsum dolor sit amet. Lorem impsum dolor sit amet. Lorem impsum dolor sit amet. Lorem impsum dolor sit amet. Lorem impsum dolor sit amet. Lorem impsum dolor sit amet. Lorem impsum dolor sit amet. Lorem impsum dolor sit amet. Lorem impsum dolor sit amet.