Nokia Story

Nokia gibt es zwar noch, aber als bekannter Handy-Hersteller sind sie allerdings vom Markt verschwunden. Der Grund dafür war, dass diese den Smartphone-Hype gänzlich verschlafen hatten und ihr in Not zusammen gezimmertes Produkt völlig gefloppt ist. 

Nokia ist wohl das Beste Beispiel dafür, dass die Digitalisierung ernst zu nehmen ist. Schlichtweg wurde der Smartphone-Boom vom einst so großen finnischen Unternehmen verdrängt und sogar vollkommen verschlafen. 

Das alles hätte man sich vor einigen Jahren noch nicht vorstellen können. Mehr als ein Jahrzehnt lang war Nokia der dominierende Hersteller im weltweiten Mobiltelefonmarkt. 2007 kamen die Finnen mit ihrem Unternehmen noch auf einen Weltmarktanteil von fast 40 Prozent und erzielten unglaubliche Rekordgewinne von 7,2 Milliarden Euro. Zahlen die für sich sprechen, es sind aber auch Zahlen die heute weit entfernt von Nokia sind, zumindest wenn es um den Absatz von mobilen Endgeräten geht. Denn als das iPhone seinen Markteintritt hatte, geriet Nokia komplett in Vergessenheit. Von nun an waren smarte Apps und Touchscreens der neue Trend und das Unternehmen rutschte immer mehr in die Bedeutungslosigkeit. Zudem kam hinzu, dass das Unternehmen versucht hat seine Smartphones mit einem Windows-Betriebssystem auszustatten, was überhaupt keinen Erfolg eingebracht hatte. 

Samsung dagegen war dem finnischen Unternehmen zu dieser Zeit gleich überlegen, Samsung hat von Anfang den Trend gefolgt und auf das iPhone-Konzept gesetzt, Nokia wurde immer mehr vom 

Smartphone-Markt verdrängt. Nokia ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass das Aufspüren von Trends für ein Unternehmen und dessen weiteres Bestehen von enormer Bedeutung sein kann. Nur wer Trends folgt und sie im Besten Fall selbst entdeckt, kann auch weiter bestehen. Seinen Umsatz macht Nokia heute hauptsächlich als Netzwerkausrüster. Das Unternehmen hat aber bereits einen Wiedereinstieg in die Mobilfunkindustrie gestartet. 2017 brachten sie das einst so beliebte 3310 zurück, dafür kaufte Nokia die Namensrechte. Das Handy erinnert an die ersten Modelle und ist hauptsächlich zum Telefonieren und Nachrichtenschreiben bestimmt, ein großer Erfolg bleib trotzdem aus. Was man vom Nokia-Debakel als Mobilfunkhersteller lernen kann ist, dass man sich entscheiden muss, will man Premiumanbieter sein oder Billiganbieter? Nokia hatte versucht beides zu sein, was kläglich gescheitert ist. 

Die Anfänge: Gummistiefel und Papier

Der Anfang des Unternehmens begann mit der Herstellung von Papier. 1865 gründete der finnische Ingenieur Frederik Idestam das Unternehmen Nokia. Er exportierte Papier nach Russland und Großbritannien. Ungefähr 40 Jahre später produzierte Nokia Gummistiefel. Die Gummistiefel wurden aus Reifen hergestellt. Im Jahre 1967 kam es zu einer großen Veränderung bei Nokia. Durch die Fusionierung von Nokia mit einem finnischen Kabelhersteller hat es sich eher in Richtung Technologie-Konzern etabliert. 

Das Telefon

Als in Finnland das Mobilfunknetz möglich wurde, stellte Nokia 14 Jahre produzierte Nokia das erste Autotelefon. Bereits 1987 brachte das Unternehmen das erste tragbare Nokia-Telefon auf dem Markt. Darüber hinaus etablierte sich das Unternehmen ab 1988 zum größten Mobilfunktelefonhersteller der Welt. Der Gewinn belief sich auf insgesamt 7,2 Milliarden Euro im Jahr 2007. Doch dann erschien im selben Jahr das iPhone von Apple, hiermit leitete das amerikanische Unternehmen die Ära der Smartphones ein. Erstaunlicherweise nahm Nokia diese technische Veränderung nicht ernst, um auf dem Markt mitzuhalten zu können. 

Das Ende für das Nokia-Handy 

Nokia war trotz des Apple Handys weiterhin auf Platz 1 auf der Rangliste der Handyhersteller stand, verlor der finnische Konzert an Bedeutung in der Gesellschaft. Mit der Zeit sanken die Gewinne und einige Werke, wie auch in Bochum wurden geschlossen. In diesem Jahr 2008 verzeichnete Nokia in ganz Westeuropa große Verluste. Besonders in Deutschland war der Verlust enorm. Jahr für Jahr sanken die Gewinne bis 2011 und es wurde ein Verlust von 1.073 Milliarden Euro erreicht. In diesem Zusammenhang kostete Nokia letztendlich dieser Verlust die Marktvorherrschaft. 

Nokia hatte die Umstellung des Smartphones verpasst und unterschätzt. Mithilfe einer Allianz mit Microsoft und der Nutzung des Windowsbetriebssystems für Nokia-Smartphones, sollte der Tech-konzern Nokia wieder konkurrenzfähig mit Apple und Samsung zu sein. Allerdings scheiterte der Plan ende 2013. Der Konzern entschied sich dafür, die komplette Mobilfunksparte an Microsoft zu verkaufen. Microsoft gab zwei Jahre später bekannt, die Marke Nokia in Verbindung mit der Smartphoneproduktion aufzugeben. 

Quellen: http://www.branchentrendscout.de/greven-informiert/was-wurde-aus-nokia/amp/

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