Krisenkommunikation bei Facebook – Der Datenskandal

Krisenkommunikation bei Facebook – Der Datenskandal

 

Die Krisenkommunikation bei Facebook erweckt den Eindruck, als versuche Facebook-Chef Mark Zuckerberg sich als Vertrauter und als Partner der Europäer darzustellen. Als Chef stand Marc Zuckerberg persönlich dem Europäischen Parlament im Jahr 2018 Rede und Antwort. In diesem Zusammenhang kann von einem Gang nach Canossa gesprochen werden. Zuckerberg versucht auf diese Weise die erhitzten Gemüter zu beschwichtigen. Auf die Fragen der EU-Parlamentarier ging Zuckerberg nur selten ein. Vielmehr erklärte er die einzelnen Technologien, vor allem die der künstlichen Intelligenz, die hinter Facebook stehen. Dass Zuckerberg persönlich vor dem Parlamentariern erschienen ist, bezeugt die Bedeutung und die Reichweite dieses Skandals. Dennoch hinterließ er unter den Parlamentariern viele Zweifel an seiner  Glaubwürdigkeit. Der Politiker Guy Verhofstadt formulierte dies mit folgenden Worten: 

 

Am Ende müsse sich Zuckerberg die Frage stellen, wie man sich an ihn erinnern solle: „Wollen Sie in einem Atemzug mit Steve Jobs oder Bill Gates genannt werden, die Technologien erfunden haben, die unser Leben veränderten, oder als einer, der ein digitales Monster schuf, das unsere Gesellschaft zerstört?“

 

Die Krisenkommunikation von Mark Zuckerberg war darauf ausgerichtet anhand der künstlichen Intelligenz die menschlichen Makel zu entfernen, die die Freude an der Nutzung von Facebook schmälern. Er versicherte, dass alles getan werde, um das verlorengegangene Vertrauen zurückzugewinnen. Zudem versprach er vollmundig, seine Algorithmen werden das Leben vieler Menschen besser machen. 

 

Auslöser des Skandals

 

Der eigentliche Auslöser des Skandals bei Facebook betrifft die britische Datenanalyse-Firma namens Cambridge Analytica. Das Unternehmen soll von dem Wahlkampfteam von Donald Trump den Auftrag erhalten haben, die Accounts der Facebook-Nutzer zu analysieren und auszuwerten. Der Zweck dieses Auftrags bestand darin die Wählerentscheidungen gezielt vorherzusagen und im Sinne Trumps zu beeinflussen. Nach aktuellen Angaben der Medien sollen über 50-Millionen Facebook-Accounts betroffen sein. Cambridge Analytica hatte im Vorfeld eine Umfrage für wissenschaftliche Analysen angemeldet und die Daten ohne das Wissen der User abgerufen. Das bedeutet, dass private Nutzerdaten offensichtlich missbraucht wurden. Das Vorgehen verlief folgendermaßen ab: Die von dem Unternehmen Cambridge Analytica veröffentlichte App namens "Thisisyourdigitallife" war ein psychologischer Test. Bei der Nutzung dieser App gaben die User im Vorfeld ihr Einverständnis ab, dass die App auf den Wohnort zugreifen kann. Problematisch war jedoch, dass die App nicht nur auf den Wohnort und auf zahlreiche weitere Daten der rund 270 000 angefragten User dieser App zugreifen konnte, sondern auch auf sämtliche Daten der Freunde und deren Freunde. Mithilfe dieser Daten konnte Cambridge Analytica letztendlich Verhaltensmuster und psychologische Profile erstellen. Während des Wahlkampfes des US-Amerikanischen Präsidenten im Jahr 2016 konnten Millionen von US-amerikanischen Wählern auf eine personalisierte Weise angesprochen und beeinflusst werden, so das ARD-Studio der Tagesschau in Los Angeles

Nach Angaben des Digitalexperten Dennis Horn vom WDR habe es Facebook jahrelang versäumt seine eigenen Mitarbeiter/ Entwickler zu kontrollieren und ihnen auf die Finger zu schauen. Mittlerweile ist bekannt, das Facebook bereits seit dem Jahr 2015 über die illegale Weitergabe von Facebook-Daten an Cambridge Analytica informiert war. Geschehen ist allerdings nur wenig. 

 

 

Quelle:https://www.thomashutter.com/tag/krisenkommunikation-facebook/ https://www.springerprofessional.de/krisenkommunikation-bei-facebook-wie-sich-die-social-media-nutzu/6950752

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