Berufskrankheiten im Vetrieb

Oft als Modekrankheit betitelt, trotzdem ein ernst zunehmendes Thema in der Vertriebswelt. Nach dem Feierabend länger im Büro zu bleiben scheint längst für viele selbstverständlich zu sein- der Chef freut sich über jede weitere Stunde Arbeit. Vor allem in einem Land wie Deutschland, in dem der Druck im Berufsleben von Jahr zu Jahr steigt, wächst zeitgleich die Zahl der psychisch erkrankten.

Bereits Bundesarbeitsministerin Andre Nahles sagte, dass Flexibilität bei der Arbeitszeit, Druck und Mehrarbeit krank machen können. Den Arbeitnehmern fehlt es oft an Handlungs- und Entscheidungsspielraum, um auch mal richtig durchatmen zu können. Dabei beachten viele Arbeitnehmer nicht ihre eigene Gesundheit, die ja eigentlich im Vordergrund stehen sollte.

Die Liste der Krankheiten ist lang: Burnout, Depressionen, Erschöpfung.  Die Vorhersehbarkeit dieser Krankheiten sind meist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Arbeitsnehmer merken es nicht einmal selbst. Da es für sie selbstverständlich ist, sich bis in die letzten Stunden anspruchsvoll zu belasten. Jeder ist schon mal bei der Arbeit ans Limit gegangen und hat sich überarbeitet. Wird dies zur Gewohnheit, steigt das Risiko an psychischen Krankheiten zu erkranken. Die eigene Gesundheit liegt dabei an zweiter Stelle. 

Allein in Deutschland sind bis zu 13 Millionen Arbeitnehmer nach Schätzungen von Gesundheitsexperten und Krankenkassen von Burnout betroffen. Diese Krankheit ist ein Verlust für beide Seiten. Nicht nur die schwerliegende Krankheit allein ist für den Betroffenen ein Problem. Auch für den Arbeitnehmer kann solch eine Krankheit, einen Verlust der Arbeitskraft des Unternehmens darstellen. Ein Burnout verursacht nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Schnitt 30,4 Krankheitstage pro Jahr. Zahlen die, die Berufswelt erschrecken sollten. 

Auch verstärkt im Vertrieb taucht die Krankheit immer wieder auf. Vertriebsmitarbeiter sind einem täglichen Druck ausgesetzt sich mit verschiedenen Menschen auseinanderzusetzen. Die Angst, nicht die richtigen „Zahlen“ und „Vetriebsziele“ zu erzielen kommt dem ursprünglichen Problem noch oben drauf. Schlechtes Arbeitsklima, eine nicht ausreichende Kommunikation gekoppelt mit unerreichbaren Zielen führen im Laufe der Jahre zwangsläufig zu einem Burnout. Zeitgerecht zu reagieren ist also um so wichtiger!

Für den Betroffenen selbst, ist es oft so das die Krankheit im ersten Moment nicht eingesehen wird. Und jeglicher gut gemeinte Rat der Kollegen stößt auf eine abwertende Reaktion des Betroffenen.

 

 

 

 

 

Quelle:https://karrierebibel.de/berufskrankheiten/

 

Sport und gesunde Ernährung gegen Stress im Vertrieb - 5 Tipps

 

Der effektivste Weg um Stress zu vermeiden, ist das lösungsorientierte Denken. Wenn es in der Praxis so einfach wäre, wie es die Theorie besagt, dann würde keine große Mehrheit im Berufsleben unter Stress leiden.

„Sport ist Mord“, ist gefühlt der meistgehörte Satz, wenn es um das Thema „Sport“ geht. Doch Sport ist der Schlüssel zum Erfolgt Sport hält nicht nur den Körper jung und die Muskeln straff, Sport ist auch ein Schlüssel zum Erfolg im Beruf. Besonders im Vertrieb und im Verkauf können lange Arbeitstage, gekoppelt mit mehreren Gesprächen zu Stress führen.

Aber auch der Druck in den Branchen wird immer größer. Diesen Stress gilt es in irgendeiner Form zu reduzieren. Für viele Berufstätige endet der Arbeitstag auf dem Sofa. Um den Körper vom Stress und der ganzen Hektik zu befreien, muss  Sport permanent in den Alltag integriert werden. Denn Stress beeinträchtigt Sie in ihrem Beruf und macht sie leistungsunfähig. Stress führt dazu, dass Sie Ihre Überzeugungskraft und Performance verlieren. Oftmals macht sich dies in der Ausstrahlung bemerkbar, hierbei verändert sich die Mimik und Gestik der Betroffenen. Sport dagegen ist ein Erfolgsfaktor für langanhaltenden Stress!

Die Sportart ist in erster Linie egal, viel wichtiger ist es den Körper bei „Laune“ zu halten und ihm gar nicht erst die Möglichkeit geben runterzufahren.

Für ein gesundes Nervensystem zählt aber nicht nur der Sport allein, neben einer gesunden Psyche kann auch gesundes Essen dazu führen, dass der Stress sie im Beruf nicht einholt. Der Körper brauch eine tägliche Zufuhr von Energie und Nährstoffen, um stets belastbar zu bleiben. 

Wie sie gegen Stress am Arbeitsplatz vorgehen, erfahren sie in den folgenden Tipps:

 

1.Gesichtsmassage

Bei einem typischen Bürojob kommt es vor, dass das Gesicht durch ständiges starren auf den PC-Bildschirm verspannt. Mit kreisenden Bewegungen am Gesicht, können sie ihrem Gesicht etwas Ruhe geben.

2.Atemübungen

Richtige Atemübungen sind für den Stressabbau besonders gut geeignet. Zählen sie ihre Atemzüge beim Ein- und Ausatmen. So kann sicher gestellt werden das ihre Atmung gleichmäßig ist.

3.Smalltalk

Erlauben Sie sich ruhig mal einen Smalltalk mit den Kollegen. Das lenkt Sie für einen kurzen Augenblick ab und bringt sie auf andere Gedanken.

4.Pausen

In Stresssituationen kommt es vor, dass sie vergessen sich selbst einen Gefallen zu tun. Vergessen sie aber nicht wichtige Arbeitspausen einzuhalten. Im Besten Fall machen sie ihre Mittagspause an der frischen Luft. Bewegung hilft immer!

5.Das richtige Essen

Das wohl wichtigste Credo am Arbeitsplatz: viel trinken! Bis 13 Uhr sollten Sie mindestens 1 Liter Flüssigkeit zu sich genommen haben. Wasser sorgt dafür, dass Ihr Gehirn mit ausreichend Sauerstoff versorgt ist.

 

 

Quelle:https://www.foodspring.de/magazine/warum-sport-gegen-stress-hilft https://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/galerie-13-lebensmittel-gegen-stress-id121972.html

Burnout vermeiden

Kaum eine Krankheit hatte in der Vergangenheit so viel Medienpräsenz, wie die Krankheit Burnout. Durch den hohen Leistungsdruck in der Gesellschaft gibt es immer mehr Menschen, die an Burnout erkranken. Mittlerweile hat sich die Krankheit als „Volkskrankheit“ bekannt gemacht. Aus diesem Grund gibt es spezialisierte Burnout-Kliniken, die erkrankten Menschen helfen. Darüber hinaus gibt es viele Unternehmen, die betriebsinterne Gesundheitschecks durchführen, um den Arbeitsausfall krankheitsbedingt vorzubeugen. Burnout entsteht in der Regel durch ständige Überbelastung. Viele leiden unter dem emotionalen und dem körperlichen Leistungsdruck. Der Körper wehrt sich dagegen und schließlich bleiben die „Batterien“ des Körpers leer und können nicht mehr aufgeladen werden. Doch glücklicherweise lässt sich gegen diese bösartige Krankheit eine Menge tun. 

Der erste Schritt ist, dass Sie zu einem Spezialisten gehen und sich Hilfe suchen. Dies könnte bei einem Psychiater oder einem Psychologen sein, der bei Ihnen die richtige Diagnose feststellt.  Bedenken Sie stets, dass Sie mit dem Problem niemals allein sind. Selbstverständlich können Sie etwas an Ihrem Zustand ändern und auch positiv beeinflussen. 

Im zweiten Schritt, müssen Sie die Ursachen für den Dauerstress erkennen. Das funktioniert mit einem Stresstest. Es geht darum, festzustellen wie der Stress überhaupt zum Dauerzustand gekommen ist. Ist Ihr Umfeld an dieser Situation schuld? Sind Sie vielleicht selbst daran beteiligt? In diesem Schritt geht es besonders darum, dass Sie in kleinen Schritten systematisch lernen, wie Sie Ihr Wohlbefinden positiv verändern können. 

Im dritten Schritt beginnt die Therapie, in der Sie lernen mit dem Stress umzugehen. Eine Möglichkeit wäre es, mit Ihren Arbeitskollegen darüber zu sprechen, damit auch andere Ihre derzeitige Situation verstehen können. Sicherlich geht es anderen Teammitgliedern ähnlich und Sie können gemeinsam darüber kommunizieren und nach Lösungswegen schauen. Viele haben möglicherweise Angst davor, das Thema Burnout anzusprechen. Machen Sie den ersten Schritt. Außerdem gibt es eine weitere Frage die sich stellt: Kann ich die Probleme selbst lösen, oder wäre es sinnvoller sich professionelle Hilfe zu holen? 

Eins lässt sich klar feststellen: Fakt ist, nur Sie selbst können einiges vorbeugend gegen Burnout tun. Vielleicht wäre es sinnvoll, über eine andere Einstellung zum Beruf nachzudenken. Überprüfen Sie Ihre Erwartungen in dem Job! Natürlich möchten Sie Anerkennung und Lob von Ihrem Chef und den Arbeitskollegen erhalten. Aber vielleicht müssen Sie auch lernen, Nein zu jeder Aufgabe zu sagen. Denn Sie können nicht alles gleichzeitig bewältigen. Es ist Sinnvoll, dass Sie Ihre Arbeitsbelastung verändern. Denn Ihre Gesundheit steht an erster Stelle. Ohne die Gesundheit sind Sie letztendlich nicht Arbeitsfähig.  Das klingt zwar simple, aber es ist der erste Schritt in die richtige Richtung die Punkte umzusetzen.  

Quelle: https://karrierebibel.de/burnout/

Betriebssport in der heutigen Zeit

Sport und Arbeit sind zwei stark miteinander verbundene Bereiche. Der Betriebssport und seine positiven Effekte auf den Mitarbeiter sind gerade in der heutigen Zeit, in der Technisierung und Bewegungsmangel immer weiter voranschreiten beziehungsweise zunehmen, ein sehr aktuelles und oft diskutiertes Thema. Die Formen, in denen Betriebssport auftreten sind sehr vielfältig. Allerdings ist die Art der Umsetzung in einem Unternehmen oft eine Sache der Entscheidungsträger, die sich für die Einführung beziehungweise die Durchführung von Betriebssport einsetzen.

 

Natürlich gibt es auf Seiten des Arbeitsgebers auch Vorteile, wenn es um den Betriebsport geht. Unternehmen haben den Wert von Betriebssport für die betriebliche Gesundheitsförderung bei den Beschäftigten und für das Unternehmen selbst erkannt. Denn als Hauptursache krankheitsbedingter Fehltage in Unternehmen werden heute nicht mehr infektiöse oder berufsbedingte Erkrankungen genannt, sondern die sogenannten Zivilisationskrankheiten. Dazu gehören unter anderem Fettleibigkeit, ein erhöhter Chlosterinspiegel und Wirbelsäulenerkrankungen. Meist sind solche Erkrankungen auf fehlende Bewegung zurückzuführen. In diesem Zusammenhang, stellt die so genannte Frühverrentung ein großes gesellschaftliches Problem dar, weil immer mehr Arbeitnehmer vorzeitig in den Ruhestand treten und somit enorme Kosten entstehen, die von Staat und Krankenkasse nicht mehr getragen werden können. Eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist der Herzinfarkt, an dem jedes Jahr rund 180 000 Menschen sterben. Wenn man bedenkt, dass die Ursachen eines Herzinfarktes meist Folgen von Übergewicht sind, wird deutlich wie unverzichtbar sinnvolle körperliche Aktivität ist.
Viele Arbeitgeber steuern mittlerweile in die Richtung, dass sie etwas für ihre Mitarbeiter tun wollen, um auch gleichzeitig den Krankenstand zu senken. Die Motive der Betriebssport fördernden Unternehmen sind dabei sehr zahlreich. So erwartet man von der Sport treibenden Belegschaft unter anderem einen verbesserten Gesundheitszustand, eine erhöhte Leistungsfähigkeit, eine wachsende Leistungsbereitschaft, die Förderung sozialer Kontakte und geringere Fehlzeiten.

Die Organisation des Betriebssports kann entweder von der Arbeitnehmer- oder von der Arbeitgeberseite ausgehen, wobei unterschieden werden muss, wann die sportliche Betätigung stattfindet. Grundsätzlich kann aber angenommen werden, dass Sport, der vom Unternehmen aus angeboten wird, häufig ein Bestandteil des Arbeitsalltags ist, während der arbeitnehmerseitig organisierte Betriebssport eher außerhalb der Arbeitszeit betrieben wird.

 

 

 

 

 

Quelle: https://www.bgm-bkk.de/uploads/media/Sportbroschuere21-03-12_Web.pdf