Change management - Vuca

Change Management – Vuca

Unternehmen und Organisationen nutzen Change-Management, um sich bestimmten Veränderungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu stellen. Rahmenbedingungen in der Gesellschaft verändern sich immer schneller, aber auch fortschreitende technische Innovationen kommen in immer kürzeren Zeitintervallen auf den Markt. Durch die bedingt anhaltende Globalisierung, bleibt eine Zusammenarbeit mit internationalen Firmen nicht aus, dies hat zur Folge das man sich mit interkulturellen Fragen auseinandersetzen muss. Dies sind alles Faktoren, indem das Change-Management einsetzt. 

Vuca wurde vor einigen Jahren von der US-Armee geprägt, um die extremen Bedingungen in den kriegerischen Auseinandersetzungen in Afghanistan und im Irak zu beschreiben. Der Begriff Vuca beschreibt sich schnell wandelnde Bedingungen durch die Begriffe Volatilität (Volatility), Ungewissheit (Uncertainty), Komplexität             (Complexity), Mehrdeutigkeit (Ambiguity).

Dabei stehen immer mehr Unternehmen veränderten Strukturen gegenüber. Paradigmenwechsel in der Führung, weg von Ansätzen des linearen Planens, um Unsicherheiten zu reduzieren,  Auseinandersetzung mit der Unsicherheit die ein höheres Maß an Agilität der Führung erfordert. Eine wesentliche Kompetenz in dieser sich immer schneller wandelnden Welt ist es, persönlich mit Veränderungen umzugehen.

Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Change Management als:                   „laufende Anpassung von Unternehmensstrategien und strukturen an veränderten Rahmenbedingungen“.Vuca steht für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. 

Volatility – veränderlich

Hier ist nicht abzusehen, wann sich eine Situation im Unternehmen verändern wird. Abläufe oder Dinge, die bisher stabil waren können sich ändern, auch einschneidende und disruptive Veränderungen erfolgen immer öfter. Veränderlich heißt auch, dass Ziele die ursprünglich gesetzt worden sind, sich im Verlauf verändern können.

Uncertainty - Ungewissheit

Als Unternehmen sollte man immer mit Überraschungen rechnen. Im Veränderungsprozess eines Unternehmens lässt sich allerdings nicht mehr berechnen, ob ein Best Case, ein Worst Case oder eine völlig neue Situation eintritt. Das richtige Vorhaben kann nicht vorgesehen werden. Im Militär spricht man vom „Schleier des Nebels der Ungewissheit“. Für einen erfolgreichen Umgehen mit dieser Veränderung, ist es für Unternehmen wichtig, sich ständig über Trends zu informieren.

Complexity- Komplexität 

Durch die globale Vernetzung, Digitalisierung, interkulturellen Verschiedenheiten sind wirtschaftliche  Abläufe zu komplexen Gebilden geworden.Durch komplexe Verknüpfungen ist es nicht mehr möglich zu sagen, welche Handlung dafür verantwortlich war. Genauer gesagt, kann nicht zurückverfolgt werden, wie Ursache und Wirkung zusammenhängen. Deshalb ist es wichtig, in viele Richtungen zu denken und seine Strategien kurzfristig zu ändern.

Ambiguity – Mehrdeutigkeit        

Was normalerweise ohne Probleme funktioniert hat, kann das nächste Mal schief gehen. Es lässt sich nicht mehr richtig sagen, was Gründe für die Zukunft sind oder welche Handlungen zu erfolgen haben. Dies führt zu Meinungsverschiedenheiten im Projektverlauf.

Tischmanieren: Knigge - ABC für Geschäftsessen

Viele Mitarbeiter kennen es: Ein gemeinsames Essen mit wichtigen Mitarbeitern und Kunden ist geplant. Plötzlich kommen einem Gedanken in den Kopf: „Wie sollte ich mich vor dem Chef benehmen und wie esse ich richtig?“ Sowohl für Bewerber als auch für Geschäftspartner sind Geschäftsessen von wichtiger Bedeutung, meist wird durch ein gemeinsames Essen das nötige Vertrauen untereinander aufgebaut. Zudem  wird rdie zwischenmenschliche Beziehung verbessert.

Tischmanieren haben eine große Außenwirkung, denn sie gelten als Indiz für eine gute Erziehung. Das muss allerdings nicht sein. In diesem Artikel lernen Sie einige Benimmregeln, die sinnvoll für Sie sind. Sie sollten Sie nicht nur kennen, sondern auch beherrschen können.

„Wer beruflich erfolgreich sein möchte, braucht Manieren“

Besonders bei Bewerbern sind auch die Tischmanieren ein Kriterium, denn er wird ein Teil des Unternehmens sein und es nach außen präsentieren. Der vorausgesetzte Umgang im Geschäft ist erlernbar. 

Beim nächsten Geschäftsessen sollten Sie einige Punkte verinnerlichen:

Alkohol: Mittrinken oder doch dankend ablehnen?

Alkohol darf abgelehnt werden. Dabei müssen Sie keinen Grund nennen. Wird vor dem Essen ein Aperitif gereicht, werden diese nicht von den Gästen an den Tisch genommen, das erledigen die Kellner. Die eingedeckten Gläser werden von rechts nach links verwendet und Besteck wird grundsätzlich von außen nach innen genommen. Alle Gläser werden grundsätzlich am Stief angefasst.

Bouillon: Den Löffel nie pusten!

Die Grundregeln sind festgelegt: Sie dürfen niemals pusten, schlürfen, nicht mit dem Brot tunken und den Löffel nur mit der Spitze zum Mund führen. Es kommt auf den Inhalt der Suppe an, ob Suppenreste ausgetrunken werden dürfen. Cremesuppen werden gelöffelt, klare Brühen dürfen auch getrunken werden. Normalerweise werden diese in einer Suppentasse serviert. Ein zweiter wichtiger Ratschlag: Zum Auslöffeln, den Suppenteller nie schräg halten. 

Couvert Brot: Abbrechen und bestreichen

Couvert-Brot ist eine Beilage zur Vorspeise. Dazu steht meist ein kleiner Teller und ein kleines Messer auf dem Tisch. Das Brot wird nur gebrochen und nie wie eine ein ganzen Brot mit Butter bestrichen und gegessen.

Tipp: Schneiden Sie das sogenannte Couvert-Brot in kleine Häppchen und essen Sie es mit der linken Hand. 

Drängeln: Stolpergefahr am Buffet

Viele Restaurants bieten seinen Gästen die Speisen an Buffets an. Denn es garantiert eine große Auswahl. Drängeln ist grundsätzlich Tabu. Ebenso das Überhaufen von Tellern, Sie gehen lieber öfters zum Buffet, auch wenn vor Ihnen einige Personen anstehen. 

Espresso: Der geeignete Zeitpunkt für den Kaffee

Wenn alle Besteckteile nach dem Essen (Messer, Gabel und Teller etc.) abgeräumt sind, darf der Kaffee serviert werden. Vorher wird üblicherweise kein Kaffee getrunken. 

Fisch: So wird er richtig gegessen

Wird der ganze Fisch serviert, so werden zuerst die Flossen entfernt. Anschließend wird der Fisch mit dem Fischmesser von Kopf bis Schwanz geteilt, aufgeklappt und die Gräten in einem gelöst. Die Gräten kommen auf einen separaten Teller. Bei Forellen nicht die Bäckchen (hinter den Kiemen des Fisches) vergessen. Es gilt als Delikatesse! Mit normalen Besteck können Sie geräucherten Fisch als auch Hähnchen gegessen. Fingerfood wie Artischocken, Austern, Muscheln oder Garnelen dürfen Sie mit Fingern essen. 

Getränke: Den richtigen Wein auswählen

Die alte Regel- weißes Fleisch, weißer Wein und rotes Fleisch-roter Wein gilt nicht mehr. Mittlerweile dürfen Sie bestellen was Ihnen schmeckt. Der erste Schluck fordert der Gastgeber auf, solange müssen Sie warten. 

Hummer: Ein Klassiker beim Geschäftsessen

Richtiges Hummeressen ist ein gefürchteter Klassiker-aber zu unrecht. Normalerweise werden rote Servietten gereicht, die auch in den Hemdkragen gestopft. Es dürfen Scheren und Beine in die Hand genommen werden. Das Scherenfleisch wird mit der Hummergabel herausgezogen. Der Rest wird mit Messer und Gabel gegessen. Die Hummerzange nutzen Sie nur, wenn der Koch den Lobster noch nicht die Zangen geknackt hat. Die leeren Schalen werden auf den Extrateller gelegt. Am Ende säubern Sie sich die Finger mit Zitronenwasser, welches serviert wird. 

Interaktion: Smalltalk statt Smartphone

Zum Business-Essen werden Handys abgeschaltet oder mindestens auf Vibrationsalarm umgeschaltet. Grob unhöflich: Das Telefon neben den Teller zu legen. Denn das zeigt: Der mögliche Anruf ist mir wichtiger als mein Gegenüber.  

Karte: Visitenkarten richtig würdigen

Visitenkarten werden auf keinen Fall ungelesen weggesteckt. Besser: Drei Sekunden überfliegen und auf eventuell auf vorhandene Titel achten, die mündlich nicht vorgestellt wurden. Nennen Sie ruhig den Namen, denn es freut jeden. Bei einem Treffen übergibt der Gast als Erster seine Karte – in Gruppen erhält sie zuerst der Ranghöchste.  

Liegenschaften: Besteckcodes bei Tisch

Die Lage des Essbestecks ist gleichzeitig der Code für das Servicepersonal. Die sogenannte 20-nach-8-Stellung (Gabel auf 8 Uhr, Messer auf 4 Uhr) zeigt, dass Sie gerade eine Pause tätigen. Die 20-nach-4-Stellung (Messer und Gabel liegen parallel auf 4 Uhr) hingegen bedeutet, dass Sie fertig mit dem Essen sind. 

Malheur: Fehler können passieren

Sie stoßen versehentlich mal ein Weinglas um, kleckern versehentlich etwas auf den Schoß oder Ihr Essen fällt versehentlich auf dem Boden. Fakt ist: Das kann alles passieren. Bitten Sie diskret den Kellner um Hilfe. Falls etwas auf Ihrer Kleidung gekommen ist, trocknen Sie diese auf der Toilette. Nicht bei Tisch! Für die anderen Gäste am Tisch gilt: Bitte darüber hinwegsehen und nicht kommentieren. 

Niesen: Sagt man noch Gesundheit?

Benutzen Sie dabei ein Taschentuch, wenn Sie eins zur Hand haben. Entschuldigen Sie sich danach kurz und leise. „Gesundheit!“ wird von anderen nicht mehr gewünscht.

Ovationen: Wer grüßt wen zuerst?

Im privaten grüßt immer der, der dazukommt oder den anderen zuerst sieht. Im Geschäfts sieht es allerdings anders aus. Denn hier zählt die Hierarchie. Es sollten sich immer diejenigen zuerst begrüßen, die sich kennen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass die Dame zuerst begrüßt wird. Anschließend stellt der Rangniedrigere seine Begleitung vor, was daraufhin der Ranghöhere auch mit seiner Begleitung macht. Tipp: Niemals die Hand schütteln! Schauen sie dem gegenüber in die Augen und ein sanfter Druck genügt. 

Quittung: Wer zahlt die Rechnung?

Am sinnvollsten ist es, die Rechnung entfernt vom Tisch zu bezahlen, sodass Ihre Gäste davon nichts mitbekommen. 

Serviette: Es ist nicht nur ein Abwischtuch

Normalerweise wird sie ausgebreitet und einmal gefaltet auf dem Schoß gelegt. Wie vorhin erklärt ist es bei Hummer- oder Krebsessen eine Ausnahme. Falls Ihnen der Stoff auf den Boden fallen sollte, so bitten Sie das Personal, Ihnen eine neue zu geben. Wichtig ist, bitte nicht aufheben! Wer kurz aufstehen muss, legt die Serviette locker zusammen und links neben dem Teller. Der Gastgeber zeigt mit der gleichen Geste, dass das Essen nun beendet ist. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Servierte bei den Gästen auf dem Schoß. Daraufhin legen Sie die Serviette auch links neben den Teller. 

Quelle: https://karrierebibel.de/tischmanieren-knigge-geschaeftsessen/

Nervige Kollegen: Typen und Tipps

Jeder kennt das Phänomen, es gibt Kollegen mit denen versteht man sich auf Anhieb mit anderen hingegen etwas komplizierter. Ein Arbeitstag kann deshalb schlimm zu einem Alptraum werden. Darüber hinaus raubt es einem die Energie, ständig mit den anstrengenden Kollegen arbeiten zu müssen und es führt nicht immer zu dem gewünschten Ergebnis. Manchmal fällt es einem in der Situation schwer, sich auf die eigentliche Arbeit konzentrieren zu können und hinzukommt, dass der Spaß dabei völlig verloren geht.

In diesem Artikel lernen Sie, wie Sie mit solchen Kollegen richtig umgehen. Es bedarf etwas Handgeschick, um mit ihnen arbeiten zu können. Eine allgemeine Strategie gibt es dafür nicht, allerdings können Sie einige Fähigkeiten lernen. 

1. Der Unpünktliche: 

Feste Termine zu abgesprochenen Uhrzeiten sind eher Vorschläge für Unpünktliche. Aus dem Meeting, welches um 12 Uhr abgesprochen war, wird dann gerne 12.30Uhr. Sein Ruf als unpünktlicher Mensch ist bereits bei allen bekannt, doch trotzdem geht es Ihnen mächtig gegen den Strich. 

So gehen Sie damit um: 

Ständige Unpünktlichkeit ist ein Zeichen von fehlendem Respekt. Sie können dem Kollegen nur belehren, in dem Sie ihn darauf Aufmerksam machen. Wenn Sie weiterhin stillschweigend bleiben, so fühlt er sich nur mit dem ständigen Zuspätkommen bestätigt.

2. Der Besserwisser: 

Das sollten Sie besser so machen“, „So funktioniert das nicht“, jeder kennt den Besserwisser. Diese Kollegen sind sehr anstrengend, da sie überall ihren Senf dazu geben müssen. Hinzukommt, dass die Besserwisser die eigene Meinung immer schlecht reden möchten. 

So gehen Sie damit um: 

Besserwissern möchten sich immer in den Vordergrund stellen, indem Sie andere immer korrigieren und sich somit über diese stellen. Sie können dieses Verhalten verhindern, indem Sie gar nicht erst darauf eingehen und diese Person ignorieren. Außerdem können Sie ihn auch konstruktiv kritisieren, indem Sie ihm eine Gegenfrage stellen. Oftmals fühlt der Besserwisser sich dadurch unter Druck gesetzt und weiß sich nicht mehr zu helfen. 

3. Der Hilflose: 

Dieser Kollege schafft scheinbar nichts alleine und bittet ständig um Hilfe. Hilfsbereitschaft ist wichtig, aber wenn Sie das Gefühl haben, es dem Kollegen schon gefühlt 1.000-mal erklärt haben, ist es verschwendete Zeit. Zudem hängen Sie noch Ihren eigenen Aufgaben hinterher.

So gehen Sie damit um: 

Oftmals hat der Hilflose sich schon damit zufriedengegeben, dass er immer Hilfe bekommt, wenn er danach fragt. Es klingt hart, allerdings können Sie dem Hilflosen nur helfen, dass Sie ihn auch einmal hängen lassen und nicht sofort aufspringen, sobald er Hilfe benötigt. 

4. Die Protagonistin: 

Eine wichtige Aufgabe wurde gemeinsam im Team erledigt, dann kommt jemand und drängt sich in den Vordergrund und erhält den Dank der Vorgesetzten. Dieser Typ arbeitet unkollegial und denkt nur an sich selbst. Er möchte seinen Vorteil und Aufmerksamkeit von allen Seiten bekommen. Das Verhalten führt dazu, dass alle anderen nur noch genervt von dem Kollegen sind.

So gehen Sie damit um:  

Es ist ein schwieriger Fall, da dieser nervige Kollege sich um jede Aufmerksamkeit freut, die er von außen bekommt. Es gibt die Methode der sofortigen Klarstellung. Möchte jemand die gesamte Verantwortung und die Anerkennung der Vorgesetzten für sich beanspruchen, gehen sie direkt dazwischen und erklären Sie, wer alles an dem Projekt oder der Arbeit beteiligt war. 

5. Der Choleriker:

Er fällt dadurch auf, dass er sich nicht unter Kontrolle halten kann. Er rastet ständig aus und kocht vor Wut. Dadurch leidet auch das gesamte Team, da sie die Schimpftirade ständig abbekommen und dadurch das gesamte Arbeitsklima gestört wird.

So gehen Sie damit um: 

Während des Wutausbruchs sollten Sie erstmal gar nichts tun. Denn in diesem Moment kann man einen Choleriker nicht beruhigen. Wenn er sich beruhigt hat, können Sie ihn am besten unter vier Augen auf sein Verhalten Aufmerksam machen und ihm mitteilen, dass sich etwas in Zukunft ändern muss. Sehen Sie in Zukunft keine Verbesserung, so muss der Chef das Problem lösen. 

6. Die Faule: 

Die Aufträge werden immer mehr und das Team weiß vor lauter Aufgaben nicht mehr wie man sie bewältigen soll. Dann gibt es noch den einen Kollegen, der davon nichts mitbekommen zu scheint. Wie üblich, sitzt er faul an seinem Platz und geht alles gelassen an. Ein Anblick, der eine Menge Wut auslöst.

So gehen Sie damit um:

Die Arbeit, die ein fauler Kollege nicht erledigt, bleibt meist an andere Kollegen hängen. Das ist nicht die Lösung des Problems. Stellen Sie die Faulheit des Kollegen bloß und zwar so, dass es möglichst viele und auch der Chef mitbekommt. 

7. Der Schleimer:

Schleimer geben dem Chef grundsätzlich immer recht und loben jede Entscheidung die er trifft. Das Ziel ist eindeutig, denn er möchte sich mit den wichtigen Personen gut stellen und daraus Vorteile für sich zu ziehen. Von diesem Verhalten sind die anderen Kollegen einfach nur noch genervt und können dieses „Oh Chef, Ja, das ist eine tolle Idee…“ nicht mehr ertragen. 

So gehen Sie damit um:

Auch wenn der Schleimer Sie nervt, können Sie nur bedingt etwas dagegen tun. In erster Linie muss der Chef darauf reagieren und ihm deutlich klarmachen, dass er sich von solchen Versuchen nicht beeinflussen lässt. Für Sie gilt: Fallen Sie mit Engagement und Leistung auf, statt sich einzuschleimen. 

8. Die Angeberin:

In jeder Jobbranche gibt es diesen einen Typen, der ständig jedem davon erzählt, wie toll er ist und was er bereits in seiner Berufslaufbahn erreicht hat. Dabei ist es dieser Person egal, ob sich andere dafür interessieren oder nicht. Er berichtet jedem, wie überdurchschnittlich sich das Unternehmen durch seinen Einsatz entwickelt hat.

So gehen Sie damit um: 

Angeber suchen Bestätigung und steigern ihr Selbstbewusstsein dadurch, indem sie anderen von ihren tollen Taten ständig erzählen. Bleiben Sie dabei völlig gelassen und unbeeindruckt, denn schlichtes Ignorieren kann dabei schon große Auswirkungen haben. Berichten Sie noch von größeren Erfolgen von jemand anderem, denn das bringt Angeber schnell zum Schweigen.

Quelle: https://karrierebibel.de/nervige-kollegen/

Business Präsentation - So präsentieren Sie erfolgreich

Die Anforderungen an einer Businesspräsentation sind sehr hoch. Als Manager haben Sie ein großes Ziel: Die Mitarbeiter mit sich zu ziehen und möglichst einen guten Eindruck mit dem Konzept zu hinterlassen. In nur kurzer Zeit sollen die wichtigsten Punkte ausführlich erklärt und überzeugend dargestellt werden. Das wichtigste Ziel ist: Die Folien müssen so gestaltet werden, sodass alle Mitarbeiter oder potenzielle Kunden genau zuhören und es umsetzen können. Was nützt es, wenn der Redner eine tolle Ausstrahlung hat, aber den Inhalt nicht spannend vermitteln kann und die Folien schlecht gestaltet sind? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Präsentation nachvollziehbar aufzubauen. Die Struktur der Präsentation hängt in erster Linie vom Thema ab. 

Es gibt 5 grundlegende Regeln die Sie beachten müssen, um in der Präsentation zu überzeugen:

1. Betrachten Sie den Kunden als König 

Die Präsentation sollte so gestaltet sein, sodass die Bedürfnisse des Kunden geweckt werden. 

2. Verbreiten Sie Ideen und bewege Menschen

Die Kunden oder die Mitarbeiter hören Ihren Beitrag an. Das bedeutet, dass Sie emotional berührt werden möchten. Sie sollten mit bedeutsamen Gedanken aus dem Beitrag gehen und sich mit den Themen beschäftigen.

3. Hilfen Sie dabei Ihrer Zielgruppe zu sehen, was Sie mitteilen möchten 

Das Publikum splittet sich in 50/50 in audio und visuell Lernende. Das bedeutet, ein Teil der Gruppe erwartet von Ihnen gute Erklärungen, der andere Teil möchte passende Grafiken oder Bilder in den Folien sehen, um Zusammenhänge besser verstehen zu können. 

4. Fokussieren Sie sich auf das Design, nicht auf die Dekoration der Folien

Reduzieren Sie die Bilder nur auf das prägnanteste. Das bedeutet, unnötige Bilder können rausgelassen werden. Denn diese verwirren nur den Kunden oder die Mitarbeiter. Stellen Sie sich bei der Erstellung der Folien die Kernfrage: „Was möchte ich mit der Grafik genau erreichen“?

5. Kultiviere gesunde Beziehungen

Zwischenmenschliche Beziehungen mit dem Kunden und den Mitarbeitern sind wichtig für ein gutes Klima. Kundenpflege ist wertvoll.  

Wie wird der Aufbau der Präsentation spannend gestaltet?

Titelfolie: Die Titelfolie soll dem Publikum visuelle Anreize geben. Es sollte das Thema der Präsentation vorstellen und Interesse wecken. 

Platzhalterfolien für Videos und Bilder: Verwenden Sie dafür eine eigene Folie mit einem zum Gesamtdesign passenden Rahmen. 

Textfolien: Hier gilt die Faustregel: Weniger Text bleibt länger im Kopf.

Text-Bild-Folien: Bilder und Text sollen in einem nachvollziehbaren Zusammenhang stehen.

Agendafolien: Geben die Struktur der Folien an, für umfangreiche Präsentationen ist dies unerlässlich. 

Teamfolien: Stellen das Team Ihres Unternehmens vor. Am besten mit Bildern der Mitarbeiter und in einem Organigramm angeordnet.

Grafikfolien: Die Grafiken müssen zu Ihrem gesamten Layout der Präsentation passen. Dies drückt komplexe Sachverhalte besser aus und die Präsentation wirkt dynamischer.

Abschlussfolie: Auf dieser Folie werden die Ergebnisse nochmal zusammengefasst und die Schlussfolgerungen erläutert. Die Abschlussfolie erläutert auch nochmal die Maßnahmen die in Zukunft ergriffen werden. 

Quelle: https://blog.presentationload.de/erstellen-einer-business-praesentation-folien-und-anordnung/

Neue Berufe auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland

Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich drastisch verändert. Durch die Digitalisierung gibt es viele Arbeitsplatzverluste. Viele Jobs gibt es nicht mehr, da die Mitarbeiter von Maschinen und Computer ersetzt werden. Auf der anderen Seite setzt sich Deutschland auf dem weltweiten Markt durch und leistet durch erfolgreiches Personal für Rekordzahlen in der Wirtschaft. Laut der Statistik aus dem Statistischen Bundesamt 2017 waren rund 45 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Rund 600.000 mehr als noch im Vorjahr. 

Die meisten Jobs aus dem Jahr 2017, insgesamt 214.000 entstanden durch öffentliche Dienstleister, Erziehungs-und Gesundheitsbereich. Die Unternehmensdienstleister schafften es, 166.000 neue Stellen in Deutschland aufzubauen. Hinzu kamen insgesamt 111.000 neue Stellen im Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Das produzierende Gewerbe (ohne Bau) schuf 61.000 Arbeitsplätze, im Baugewerbe entstanden 43.000 Arbeitsstellen. Hingegen ist die Zahl der Land-, Forstwirtschaft und Fischerei auf 2.000 Personen gesunken. Deutlich in der Statistik ist, dass sozialversicherungspflichtige Stellen hinzukamen. Die Selbstständigkeit sank 2017 um 26.000 Personen auf 4,3 Millionen. 

Wie wird es in der Zukunft auf dem Arbeitsmarkt aussehen?

Es wird weniger Stellen in einigen Wirtschaftszweigen wie Banken, dazugehören Volksbanken und Sparkassen, sowie dem Bergbau, der Druckindustrie und Papierfabriken, der Holverarbeitung, der Keramischen Industrie sowie in der Versicherungswirtschaft geben. Fakt ist: Alte Jobs werden nicht mehr auf dem Markt angeboten, da sie nicht mehr nachgefragt werden. Welche neuen Jobs wird es demnach geben? Das Gehaltsportal gehalt.de hat die Trendberufe 2019 festgelegt. Das sind unteranderem:

Category Manager, das sind stategische Einkäufer. Sie sind für die Preisgestaltung und Produkte von (Online)-Shops zuständig. Außerdem verhandeln sie mit dem Lieferer die Preisgestaltung der einzelnen Produkte. Zudem analysieren sie die neuesten Trends. Wer ein abgeschlossenes BWL Studium vorweisen kann, hat gute Chancen in dem Beruf. Das jährliche Einkommen eines Category Managers liegt bei 60.255 Euro. 

Durch die vielen Umweltkatastrophen ist der Umweltschutz und wichtiges Thema in unserer Gesellschaft geworden. Daher hat sich der Job als Umwelttechniker entwickelt. Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker haben sich auf den Umweltschutz spezialisiert. Ihre Aufgabe ist es, Maßnahmen, Messungen und Analysen durchzuführen. Außerdem arbeiten sie in der umwelttechnischen Beratung. An Fachschulen gibt es eine berufliche Weiterbildung, die zwei Jahre in Vollzeit dauert. In Teilzeit dauert es drei bis vier Jahre. Das Gehalt des Umwelttechnikers liegt im Durchschnitt bei 50.213 Euro jährlich.

Da die Bevölkerung immer älter wird, ist der Job als Hörakustiker gefragt. Diese Berufsbezeichnung gibt es bereits, ist aber in der Zukunft sehr gefragt. Sie führen Hörtests durch, fertigen und passen Hörgerate an. Durch moderne Apps, mit denen man in einem lauten Umfeld verständlich telefonieren kann, wird das Tätigkeitsfeld eines Hörakustikers erweitert. Das Gehalt liegt bei 34.024 Euro im Jahr. 

Die Immobilienbranche erlebt einen Wandel. Es gibt intelligente Heizungssteuerungen und virtuelle Computermodelle. Durch das Smart-Home gibt es neue Standards an die Bauplanung. BIM Manager steht für Building Information Modelling. Architekten oder Fachplaner können Änderungen an einem digitalen Modell vornehmen. Neue Gebäude können besser bewirtschaftet werden. Das bedeutet, bekommt ein Haus neue Fenster eingebaut, so werden Liefer- und Einbauzeiten automatisch angepasst. Ein BIM-Manager verdient im Jahr circa 50.937 Euro. Drohnen übernehmen immer mehr professionelle Aufgaben in diversen Branchen. Jede Drohne benötigt auch jemanden, der sie steuert. Daher hat sich der Drohnen-Pilotentwickelt. Er hat die Aufgabe, die Planung und Steuerung des Flugbetriebs zu überwachen. Dabei handelt es sich um Maschinenbauingenieure, die technologisches Verständnis vorweisen. Das jährliche Gehalt liegt bei 67.718 Euro. 

Quellen: https://karrierebibel.de/trendberufe/

Karriere und Familie-Kombinierbar?

Erfolg im Beruf und Karriere lassen sich miteinander vereinbaren. Insbesondere für junge Frauen ist es manchmal eine schwierige Entscheidung: „Möchte ich in einigen Jahren Mutter werden oder sollte ich mich komplett auf die Karriere konzentrieren“? Fakt ist: Sie müssen sich nicht für ein Baby und gegen die Karriere entscheiden. Es lässt sich beides miteinander kombinieren. 

Familienfreundliche Arbeitgeber tragen dazu bei, dass Karriere und Beruf gleichzeitig möglich sind. Das zeigt das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Dort befindet sich ein großes Netzwerk von insgesamt 6.000 Unternehmen und Institutionen. Diese haben sich zusammengeschlossen und unterstützen eine familienbewusste Personalpolitik. 

Darüber hinaus gibt es unter der Webseite:  https://www.familienfreundlicher-arbeitgeber.de/beispiele.html viele Ausgezeichnete Arbeitgeber von der BertelsmannStiftung. Die Unternehmen erhalten ein Qualitätssiegel als  „Familienfreundlicher Arbeitgeber“. Dieses Siegel ist für Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber von Vorteil. 

Zum einen sind Familienfreundliche Unternehmen attraktiv für qualifizierte Fachkräfte. Durch die Familienfreundlichkeit lassen sich Mitarbeiter nicht einschüchtern, wenn sie bereits Kinder haben oder welche in der Zukunft planen. Darüber hinaus bekommen Unternehmen ein hohes Ansehen in der Öffentlichkeit, denn sie unterscheiden sich von anderen Arbeitgeber, in denen Kinder eher als „Last“ angesehen werden.  Zum anderen profitieren die Arbeitnehmer von den familienfreundlichen Maßnahmen. Dies führt zu mehr Zufriedenheit und Motivation für das Unternehmen zu arbeiten. Sie können das Private- und das Berufsleben miteinander kombinieren und planen. Denn sie bekommen auch genügend Freiraum zu Bewältigung der privaten Verpflichtungen.  Das Verständnis ist vom Unternehmen gegeben. Außerdem sind zufriedene Mitarbeiter weniger krank. Somit ist für beide Seiten eine Win-Win Situation und führt zu gemeinsamen Erfolg. 

Unterstützung durch Elternzeit, Elterngeld und ElterngeldPlus

Die Elternzeit sowie Elterngeld und ElterngeldPlus erleichtern Familien, die Beruf und den Kinderwunsch miteinander kombinieren möchten. Das Elterngeld ist für die Zeit nach der Geburt des Kindes geeignet. Denn es erleichtert Eltern, für eine bestimmte Zeit oder nur teilweise auf eine Erwerbstätigkeit zu verzichten, um das Kind zu Hause zu betreuen. Bis zu 30 Wochenstunden können Eltern während des Bezugs von Elterngeld arbeiten. 

Für Eltern, die vom Elterngeldbezug profitieren und gleichzeitig als Teilzeitarbeit ausüben möchten, eignet sich das ElterngeldPlus. Bei dem ElterngeldPlus können sie bis zu 28 Monatsbeträge Elterngeld beziehen. Aus einem Elterngeldmonat werden zwei Elterngeld-Plus Monate. Der Betrag liegt dabei bei höchstens der Hälfte des monatlichen Elterngeldbetrags, der Eltern ohne Teilzeiteinkommen zustünde. 

Quelle:https://www.absolventa.de/karriereguide/arbeit-und-alltag/beruf-und-familie

Frauen in Spitzenpositionen

Die veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse verlangen von den Menschen, sich zugleich Beruf und Karriere einerseits und dem Leben in der Familie, der Betreuung von Kindern anderseits widmen zu können. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist deshalb für die Gesellschaft und Unternehmen ein kontroverses Thema geworden.

Für viele unvorstellbar, Familie und Karriere unter einem Hut zu bekommen. Auf den ersten Blick scheint dies nicht immer leicht zu sein und immer wieder taucht die Frage auf, ob Karriere und Familie vereinbar sind. Frauen, die in Spitzenpositionen tätig sind und gleichzeitig mehrere Kinder haben sind einem besonderen Druck ausgesetzt.

Auch wenn diese Frauen, das klassische Rollenmodell vertauscht haben, bleibt es nicht aus, dass Frauen diesen Leistungsdruck standhalten müssen. 

Denn in einer Spitzenposition muss davon ausgegangen werden, dass man sehr wenig Zeit mit seinen Kindern verbringen kann. Denn der Job verlangt viele Stunden in dem Unternehmen. Auf der anderen Seite gibt es die Frauen, die sich ganz bewusst dafür entscheiden, erst einmal nur für ihre Kinder da zu sein. Laut Statistik sind 62 Prozent der Frauen mit Hochschulabschluss bis zum 35. Lebensjahr kinderlos und rund die Hälfte bleibt es auch.

Meist passiert das unfreiwillig, weil sie mit der Mutterschaft zu lange gewartet haben. Hochqualifizierten Frauen fällt es oft schwer, sich rechtzeitig für ein Kind zu entscheiden. Viele Frauen in hohen Positionen fürchten sich insgeheim davor, dass sie die Mehrfachbelastung als Mutter und Führerin nicht auf die Reihe bekommen. Die große Angst dabei zu haben, dass sie nach einer Geburt und Elternzeit nicht mehr zurück in die Karriere können kommt noch oben drauf. 

Die arbeitende Mutter verbringt zu wenig Zeit mit ihrem Nachwuchs und überlässt ihn sich selbst. Wer mindestens 8 Stunden am Tag arbeitet, wird sich sicherlich nicht besser kümmern können. Die Hausfrau dagegen hat den ganzen Tag „nicht“ viel zu tun. Sich ein bisschen um die Kinder kümmern sowie den Haushalt bewerkstelligen ist nun einmal keine anerkannte Arbeit, da damit kein Geld verdient wird.

Viel mehr muss sich die Arbeitskultur in Unternehmen, egal ob kleiner oder größerer Konzern, müssen sich den gesellschaftlichen Bedingungen anpassen. Es gilt sich der Lebensrealität von jungen und vor allem modernen Frauen sowie Familien anzupassen, sodass dahingehend das Arbeitsklima deren Situationen gerechter wird.

Quelle:https://www.absolventa.de/karriereguide/arbeit-und-alltag/beruf-und-familie

Hohes Einkommen - Mehr Bildungschancen - Vergleich

Das Bildungsniveau hat starken Einfluss auf das Einkommen. Hochqualifizierte verdienen im Durchschnitt mehr als Erwerbstätige. Die aktuellen Entwicklungen weisen darauf hin, dass ein hohes Bildungsniveau auch die Voraussetzung für ein hohes Einkommen ist. Laut einer Studie von IW (Institut der deutschen Wirtschaft) zählen 31,5 Prozent der Personen ohne einen beruflichen Abschluss zum untersten Fünftel der Einkommensverteilung, bei den Hochschulabsolventen sind es nur 7,4 Prozent. Darum ist es so wichtig, einen möglichst hohen Bildungsniveau zu erreichen. Fakt ist: Es ist die beste Voraussetzung für ein höheres Einkommen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Aktuell sieht es auf dem deutschen Bildungssystem so aus, dass immer mehr junge Menschen einen akademischen Abschluss erwerben. Allerdings sind durch den Flüchtlingszuwachs auch relativ viele niedrigqualifizierte Personen hinzugekommen, sodass sich die Qualifikationsstruktur der Bevölkerung in Deutschland nicht in dem Maß verbessern dürfte, wie es vor der Studie mit den aktuellen Entwicklungen im Bildungssystem zu erwarten gewesen wäre. Das müsste demnach den Anteil mit niedrigerem Einkommen in Deutschland erhöhen. 

Gerade für Schüler aus sozial schwachen Familien ist es trotzdem auch in Deutschland immer noch schwerer den Aufstieg durch Bildung zu schaffen und sich dadurch finanziell aufzubauen. Wie sieht es aus, wenn wir unser Bildungssystem mit dem Kubanischen vergleichen?

Ein Hauptmerkmal des Sozialismus ist die soziale Gerechtigkeit und Gleichbehandlung aller Bürger. Das ist deutlich erkennbar im kubanischen Bildungssystem, denn keiner soll benachteiligt oder bevorzugt werden. Die Schüler tragen alle dieselbe Uniform im ganzen Land. Der Staat wählt den Unterrichtsstoff zuvor aus und jedes Kind in Kuba bekommt die gleiche Bildung, den es werden die gleichen Bücher überall in Kuba genutzt. So wird garantiert, dass jedes Kind die gleiche Bildung bekommt. Der Vorteil ist: Bildung kann nicht erkauft werden und ist unabhängig von dem Gehalt der Eltern.

Um die Gleichberechtigung Kubas auch nach dem Erhalt des Bildungsabschlusses aufrecht zu erhalten, verdient jeder kubanische Bürger, der für den Staat tätig ist (ungefähr 85% der Bürger), etwa gleich. Genau Angaben werden allerdings vom Staat geheim gehalten. Es ist unabhängig vom Beruf, der Position oder dem Bildungsstand. Zudem bekommt jeder Einwohner monatlich rationiert bestimmte Lebensmittel vom Staat. 

Der Private Sektor hat allerdings einen Gehaltsunterschied. Sie profitieren vom wachsenden Tourismus des Landes. Dies ist dem wachsenden Kapitalismus zuzuschreiben. Teil des Sektors sind vor allem Taxifahrer und Kellner/innen die weitaus mehr als Ärzte oder Doktoren des Landes. Daher werden auch Juristen oder Bürger mit abgeschlossenem Medizinstudium im privaten Bereich tätig, um ein höheres Gehalt zu bekommen. 

Wer in Kuba „gut verdient“ muss allerdings auch mit hohen Steuern rechnen. Ab 2000 CUC (Cuba Währung) im Jahr muss ein Kubaner mit dem Höchststeuersatz von 50 Prozent rechnen. Trotzdem verdienen Arbeiter des privaten Sektors mehr als Staatsbedienstete. Jedoch gibt es laut kubanischen Statistiken nur 3,4 Prozent Arbeitslosigkeit (vgl. Deutschland 5,6 % Stand: Mai 2018) Trotzdem müssen einige der Kubanischen Bürger auf den Straßen Betteln, oft jedoch nicht wegen Geld, sondern wegen Kleidung oder ein Stück Seife. Diese Güter sind sehr teuer und auch schwierig zu finden. Es lässt sich also feststellen, dass das Sozialsystem sowohl positive als auch negative Aspekte mit sich bringt.  

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-auf-kuba-die-revolution-frisst-ihre-lehrer-1.2445620   Quelle: https://cubaheute.de/category/politik/bildungssystem/

Der richtige Dresscode im Vertrieb

Gibt es den richtigen Dresscode?

Jeder weiß es, Kleider machen Leute. Egal zu welchem Anlass, das Erscheinungsbild eines Menschen ist oft ein Entscheidungs- oder Bewertungskriterium. Die gute Sitte besagt, dass sie für wichtige und seriöse Verhandlungen oder Gespräche, eher einen Anzug als ein T-Shirt und eine Jeans tragen würden. Aber wie ist es, wenn man nicht weiß, wer einem im nächsten Gespräch gegenübersteht? Was sollte man im besten Fall anziehen? Auch solche Fragen haben im Vertrieb ihre Berechtigung. Als Vertriebler sind Sie zum Zeitpunkt eines Verhandlungsgespräches, das Aushängeschild ihres Unternehmens. Im besten Fall überzeugen Sie natürlich mit Worten und guter Überzeugungskraft, aber oft ist ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild auch ein Schlüssel zum Erfolg.

Der erste Eindruck ist nach wie vor der wichtigste. Menschen neigen dazu, jemanden genau zu analysieren und zu beobachten. Dabei wird das ganze Auftreten von Kopf bis Fuß beobachtet. Gibt es Unstimmigkeiten in ihrem Auftreten, gelten sie schnell als unseriös und schnell verbleibt ein negativer Eindruck im Gedanken des Gesprächspartners. Deshalb ist es so wichtig einen richtigen Dresscode zu pflegen, nur so können effiziente Wirkungen beim jeweiligen Gesprächspartner erzielt werden. 

Jedes Unternehmen definiert sich dabei über den eigenen Dresscode. Das Wort „Code“ soll dabei bestimmte Werte durch die Kleidung vermitteln. Diese sollen auf eine Art und Weise für sich sprechen.

Eine richtige Faustformel für das perfekte Outfit gibt es nicht. Im Idealfall kleiden sich Vertriebler aber akkurat und seriös, aber nie auffällig!

Grundsätzlich kann man sagen, dass Kleidung mit auffälligen Aufklebern oder Stickern des Herstellers keine gute Wahl sind. Genau so wie auffälliger Schmuck, dieser gehört im besten Fall nicht zur Kleidung im Vertrieb. Man sollte dem Kunden nie das Gefühl geben, dass sie über ihm stehen und einen höheren Wert haben.

Alles was Sie tragen, muss einen bestimmten Wert haben. Möchte man einem Kunden etwas verkaufen, womit er Erfolg haben soll, muss der Verkäufer auch so aussehen als wäre er ein erfolgreicher Geschäftsmann.

Aber inzwischen herrscht auch ein kleiner Wandel, wenn es um Dresscodes in klassischen Berufen geht. Mittlerweile ist es üblich geworden einen lässigen Look zu tragen, grundsätzlich aber ist es hier von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. In manchen Start-Up Unternehmen ist es zum Beispiel üblich, dass die eigenen Mitarbeiter nicht in einem seriösen Dress zu Arbeit gehen. Auch wenn es um Start-Up Unternehmen geht, die sich in „seriösen“ Branchen aufhalten. Häufig ist es so, dass die Kunden und Zielgruppen auch einen lässigen Kleidungsstil haben. Von solch glücklichen Fällen darf und kann man aber nicht immer ausgehen. Als Vertriebler in einer konservativen Branche kleidet man sich im bestmöglichen Fall immer diskret und unauffällig.

Oft macht es den Anschein, dass es eher die Kunden sind, die eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber dem Vertriebler haben. Erwartungen sind etwas menschliches, jeder hat eine gewisse Erwartung gegenüber bestimmten Stereotypen in der Gesellschaft. Generell kennt man seine Kunden ja am besten und dementsprechend soll man sich auch kleiden, Alternativkleidung dabei zu haben ist aber auch nie falsch! Ein Anzug mit Hemd ohne Krawatte gilt heute durchaus als Businesskleidung. Hier kommt es natürlich auf das zu besuchende Gegenüber an.

Aber in Wahrheit ist es eher der Verkäufer/Vertriebler, der entscheiden und abschätzen muss, in welchem Dress er zum Gespräch geht. Wichtig dabei ist, dass eine Basis für Vertrauen hergestellt werden kann. Denn in keiner anderen Branche ist das Vertrauen so bedeutungsvoll, wie im Vertrieb. Sie möchten letztendlich Verträge abschließen und Erfolge erzielen, dies geschieht prinzipiell durch Vertrauen. Ein richtiger Dresscode macht sich also bezahlbar!

Wenn es also um den richtigen Dresscode geht, ist die oberste Priorität, dass man sich wohl fühlt. Es nützt nichts, sich ein Kostüm zu zwingen, in dem man sich hinterher nicht wohlfühlt. Wenn sie sich nicht wohlfühlen, merkt das ihr Kunder auch. Und mit falschen Federn sollte man sich ohnehin nicht schmücken.

Quelle:https://vertriebszeitung.de/dresscode-im-vertrieb-der-erste-eindruck-ist-der-wichtigste-2/

So steigen Sie die Karriereleiter auf

Erfolg im Job entsteht nicht von allein. Es gibt einige Grundsätze, die Sie für sich verinnerlichen müssen, um Ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Hier sind die wichtigsten Tipps.

1) Erfahrungen sammeln

Auslandserfahrungen und Praktika sind heutzutage ein absolutes Must-have. In erster Linie lernen Sie eine neue Sprache, welches sich positiv in Ihrem Lebenslauf bemerkbar macht. Darüber hinaus lernen Sie, Ihr interkulturelles Verständnis zu stärken. Große Unternehmen arbeiten international, dies bedeutet also zwingend, dass die Kompetenz „Fremdsprache“ eine wichtiger Faktor ist. Möglicherweise arbeiten Sie in unterschiedlichen Regionen und stoßen auf andere Kulturen. Daher ist es sinnvoll, dass Sie Verständnis für andere Verhaltensweisen im Geschäftsleben mitbringen.  

2) Eine flexible Strategie entwickeln

Damals konnte man Karrieren genau planen. Mittlerweile gibt es immer neue Veränderungen und das Sie in den nächsten fünf Jahren in demselben Unternehmen arbeiten ist auch fraglich. Aus diesem Grund, müssen Sie sich einen Plan B für die nächsten Jahre bereithalten. Was passiert, wenn der geplante Aufstieg in dem Unternehmen nicht klappt? Als Alternative müsste nicht nur das Konkurrenz-Unternehmen in Frage kommen, sondern vielleicht auch die Jobsuche im Ausland, wo möglicherweise genau Ihre Fähigkeiten und Fachkenntnisse gefragt sind.  

3) Zeit für Ihre Selbstvermarktung investieren

Menschen, die über vielfältige berufliche Kontakte verfügen sind meist erfolgreich. Pflegen Sie Ihr Netzwerk: Kontakte bei Xing, Linkedin oder Instagram sind von wichtiger Bedeutung!

Es ist sinnvoll, dass die Kontakte möglichst breit gestreut sind und sich nicht nur auf das Unternehmen beschränken, in dem Sie aktuell arbeiten. Vielfältigkeit ist wichtig, denn sie sind von unschätzbarem Wert für die berufliche Weiterentwicklung. 

4) Willen entwickeln

Wer wirklich etwas in seinem Leben erreichen möchte, braucht Kraft und Willensstärke. Auch in schwierigen Zeiten müssen Sie kämpfen. Fakt ist: Fleiß und Disziplin zahlt sich am Ende aus. 

5) Ziele setzen

Setzen Sie sich realistische Ziele für die Zukunft. Welches Gehalt möchten Sie erreichen? Welche Maßnahmen müssen Sie dafür ergreifen? Planen Sie Ihre Weiterbildungen genau. Nur den Wunsch zu äußern „Ich will mich weiterbilden“ bringt nichts. Erst wenn Sie sich zu einem passenden Kurs entschieden und angemeldet haben, ist es konkretisiert genug. 

6) Vorbilder suchen

Verfolgen Sie berufliche Biografen von Menschen, die Sie sehr schätzen. Möglicherweise haben Sie ähnliche Fähigkeiten, wie Sie selbst. So bekommen Sie ein Gespür dafür, welche Hürden die Menschen gehen mussten um ihr Ziel zu erreichen. 

7) Kommunikative Fähigkeiten verbessern

Jeder kann sich Kenntnisse aneignen wie man erfolgreicher auftritt und sich verständlicher ausdrücken kann.  Die Teilnahme an Rhetorik-, Konfliktmanagement- oder Präsentationstrainings ist deshalb unumgänglich. 

8) Souveränität beweisen

Menschen die souverän wirken, scheinen jeder Situation gewachsen zu sein. Sie strahlen geistige Unabhängigkeit aus. Beruflich sind sie anderen gegenüber im Vorteil. 

9) Selbstmarketing

Teilen Sie Ihren beruflichen Erfolg mit anderen, indem Sie es nach außen tragen. Dies kann über diverse Social-Media-Kanäle für andere zugänglich sein. Selbst-PR bedeutet: Hörbar und sichtbar werden. Wirken Sie aber dabei nicht zu selbstüberzeugt. Bleiben Sie souverän. 

Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/tipps/article11949248/Elf-goldene-Regeln-um-Karriere-zu-machen.html

Ungesundes Arbeitsklima erkennen

So erkennen Sie ein ungesundes Arbeitsklima noch vor dem Jobantritt

Ein schlechtes Arbeitsklima kann sich negativ auf die eigene Psyche auswirken. Um sich noch besser mit dem Thema Burn-Out zu beschäftigen, können Sie gerne den Ratgeber „Wie vermeide ich Burn-Out“ passend dazu lesen. 

Ein freundliches und gutes Miteinander ist wichtig für den gemeinsamen Erfolg im Unternehmen. Die Unternehmenskultur ist für viele Bewerber ein wichtiges Kriterium, um sich für ein Jobangebot zu entscheiden. Damit sich der Arbeitsplatz erst gar nicht toxisch auf Ihre Psyche auswirken kann, können Sie noch beim Bewerbungsgespräch einige Umstände hinterfragen. 

Alles nur ein schöner Schein nach außen? 

Vergünstigungen für Produkte und kleine Geschenke des Unternehmens können Sie schnell beeinflussen. Es wirkt auf den ersten Blick ansprechend, sagen aber nichts über die Firmenkultur aus. Rabatte können nur dem schönen Schein dienen, laut dem Gründer von Digital-Tutors, Piyush Patel können Bewerber häufig Kultur mit Gegenständen oder Leistungen, wie beispielsweise Vergünstigungen verwechseln. Denn nur wenn Sie als Bewerber einen Grill auf der Terrasse entdecken, heißt es nicht, dass regelmäßig ein gemeinsames Essen stattfindet. Darüber hinaus bedeutet es auch nicht, dass die Mitarbeiter ein gutes Miteinander haben.  

Was sagen Ihre Sinneseindrücke?

Wichtig ist, dass Sie so viele Eindrücke sammeln, wenn Sie sich das Unternehmen anschauen. Jeder hat seine individuellen Vorstellungen davon, wie ein Arbeitsplatz gestaltet sein soll. Zudem sollten Sie auch darauf achten, wie die potenziellen Kollegen miteinander kommunizieren: Herrscht ein kalter oder ein vertrauter Ton miteinander? Lauschen Sie auch ganz gezielt, ob Sie erschöpfe Seufzer, Fluchen oder dominante Anweisungen hören. 

Wie schnell werden Sie eingestellt?

Sollten Sie ein Jobangebot erhalten, schauen Sie, wie viel Zeit sich der Arbeitgeber bei der Wahl gelassen hat. Ein schnelles Jobangebot bedeutet nicht immer, dass Sie so einen guten persönlichen Eindruck hinterlassen haben. Darüber hinaus, heißt es auch nicht, dass Ihre Fachkompetenzen sich von anderen Bewerbern abheben.  Ganz im Gegenteil, es ist oft ein Zeichen dafür, dass die Stelle dringend besetzt werden muss.  

Wie geht der Personaler mit Ihren Fragen um?

Um herauszufinden welches Arbeitsklima das Unternehmen hat, sollten Sie sich einige knifflige Fragen überlegen. Die Antworten zeigen, ob das Unternehmen wirklich hinter seinem Unternehmensleitbild steht, in denen Werte für Mitarbeiter und Bewerber verankert sind. Falls die Fragen nicht Ihren Wertevorstellungen entsprechen, können Sie davon ausgehen, dass es rein um Profit handelt. Gute Themen für die Fragen sind Erfolge und Misserfolge des Unternehmens, Maßnahmen zur mentalen Gesundheit für die Mitarbeiter oder nach Ihren eigenen Befugnisse. 

Wie groß ist das Unternehmen?

Es ist abhängig von der Unternehmensgröße, welche Soft Skills die Mitarbeiter mit sich bringen müssen. In kleinen Firmen ist Teamfähigkeit wichtig, während Sie in großen Unternehmen Ihr Alleinstellungsmerkmal hervorheben müssen. 

Dennoch müssen Sie auf Ihr Bauchgefühl hören, welche Aspekte wichtig sind. Wenn Ihr Bauchgefühl Ihnen sagt, dass Sie sich in diesem Arbeitsumfeld nicht wohlfühlen, dann lehnen Sie das Jobangebot ab. Denn oftmals ist ein angenehmes Arbeitsklima viel wichtiger als ein hohes Gehalt oder ein scheinbarer Ruf eines Unternehmens. 

Quelle: https://onlinemarketing.de/jobs/artikel/ungesundes-arbeitsklima-vor-jobantritt-erkennen

Reiss Profile - Persönlichkeitstest und Potenzialanalyse

Steven Reiss ist der Erfinder der Potenzialanalyse. Er benannte 16 Grundmotive, die das Verhalten jedes Menschen prägen. Reiss Profile hat einen großen Vorteil im Vergleich zum Big Five Persönlichkeitstest, denn es werden weitaus mehr Aspekte der Persönlichkeit berücksichtigt. Ist sich ein Mensch der ihn dominierenden Motive bewusst, kann er diese für sich nutzen. Das bedeutet, dass dadurch eine größere Chance auf den beruflichen Erfolg und das persönliche Glück besteht. Die Grundmotive, die Reiss zugleich als Bedürfnisse äußert, fasst er wie folgt zusammen:

Macht: Das Lebensmotiv  Macht gibt darüber Auskunft, ob die Person die Neigung hat, andere Menschen zu Führen oder ob ihm eher das Übernehmen von Dienstleistung wichtig ist. 

Unabhängigkeit: Das Lebensmotiv Unabhängigkeit macht deutlich, wie jemand seine Beziehungen in den Aspekten Autonomie oder Verbundenheit zu anderen Menschen gestaltet. 

Neugier: Das Lebensmotiv Neugier gibt an, was genau „Wissen“ für jemanden bedeutet und wie hoch der Stellenwert bei der Aneignung von Wissen ist. 

Anerkennung: Das Lebensmotiv Anerkennung sagt aus, durch „wen“ oder durch „was“ jemand sein positives Selbstbild aufbaut. 

Ordnung: Die Ausprägung im Lebensmotiv Ordnung zeigt an, wie viel Strukturiertheit oder Flexibilität jemand in seinem Leben benötigt. 

Sparen/Sammeln: Die Ausprägung zeigt an, wie viel es der Person bedeutet, Materiellen Wert oder Geld zu besitzen. 

Ehre: Das Lebensmotiv Ehre zeigt, ob jemand nach Prinzipientreue strebt oder eher zweckorientiert ist. 

Idealismus: Das Lebensmotiv gibt Auskunft darüber, wie wichtig der Person Moralität ist. Es bezieht sich auf Fairness und soziale Gerechtigkeit.  

Beziehungen: Bei dem Lebensmotiv Beziehungen wird die Wichtigkeit von sozialen Kontakten dargestellt. Die Quantität der Kontakte ist der Maßstab. 

Familie: Das Lebensmotiv Familie zeigt, in welchem Maße die Person das Thema Fürsorglichkeit Relevanz hat. 

Status: Beim Lebensmotiv Status geht um den Wunsch, „erkennbar anders“ oder aber unauffällig und wie die anderen zu sein. 

Rache / Kampf: Bei dem Lebensmotiv Rache/Kampf geht es insbesondere um den Aspekt des Vergleichens mit dem Umfeld. Themen wie Aggression und Vergeltung einerseits sowie Harmonie und Konfliktvermeidung andererseits. 

Eros: Eros als Lebensmotiv zeigt die Bedeutung von Sinnlichkeit eines Menschen. Dazu gehören neben der Sexualität andere Aspekte von Sinnlichkeit wie Kunst und Schönheit. 

Essen: Das Lebensmotiv Essen fragt nach der Bedeutung, die Essen als Selbstzweck für jemanden hat. Das bedeutet, wie viel Genuss an Essen zu der Lebenszufriedenheit beiträgt. 

Körperliche Aktivität: Das Lebensmotiv Körperliche Aktivität fragt nach der Relevanz, die körperliche Aktivität (In Form von Arbeit oder Sport) für die Lebenszufriedenheit hat. 

Emotionale Ruhe: Das Lebensmotiv kann auch mit emotionaler Stabilität umschrieben werden und fragt nach der Bedeutung stabiler emotionaler Verhältnisse für die Lebenszufriedenheit. 

In Deutschland wird in der Regel die „Business-Version“ eingesetzt, die sich in einigen Punkten von der Originalversion unterscheidet.  Der Persönlichkeitstest kann auf Papier oder online ausgefüllt werden. Der Test wird angewandt bei:

  • der Suche nach geeigneten Mitarbeitern
  • der Fortbildung von Führungskräften
  • der Verbesserung von Motivation und Teamleistungen
  • der Selbstreflexion
  • Unternehmensnachfolge
  • Leistungsoptimierung im Leistungssport??????

Quelle: http://www.persoenlichkeitstest.org/anbieter/reiss_profile.php

Homeoffice versus Büro - 10 Tipps

Eine gelockerte Arbeitsatmosphäre in Unternehmen wird immer wichtiger. So ist ein Kickertisch zum Beispiel, längt ein fester Bestandteil des Inventars vieler Unternehmen. .

Meist sind es die jungen, hippen Unternehmen, die darauf setzen, dass sich die Mitarbeiter rund um wohlfühlen. Rund um wohlfühlen wird genau genommen und auch so umgesetzt. Vergessen Sie also für einen Augenblick den Bürotisch.

Große Unternehmen, wie Facebook und Adidas haben das Prinzip der wohltuenden Mitarbeiterführung seit längerer Zeit im großen Stil umgesetzt. In der Hauptgeschäftsstelle von Adidas in Herzogenaurach, gibt es gleich eine Reihe an Räumen, die ausschließlich den Mitarbeitern gewidmet sind. So gibt es zum Beispiel einen Raum mit Massagesessel oder einen Raum, der exklusiv der Unterhaltung dient, hier können Mitarbeiter sich mit verschiedenen Aktivitäten bespaßen. All das, um den Mitarbeiter ein bestimmtes Gefühl von Zuneigung und Liebe zu vermitteln.

Der Mitarbeiter von heute möchte sich auf der Arbeit wohlfühlen, um das Maximum an Leistung rauszuholen zu können. Viele Unternehmen haben diese Methode der zeitgemäßen Mitarbeiterführung begriffen und setzen sie zum größten Teil auch um. Natürlich macht sich so eine Mitarbeiterführung auch abhängig von der jeweiligen Branche. In einer Bank wird man  höchstwahrscheinlich keinen Kickertisch zu sehen bekommen.

Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn der Arbeitgeber so weit geht und ihnen die Freiheit gibt ihren Arbeitsalltag in den eigenen vier Wänden zu gestalten? Längst werben viele Unternehmen in ihren Stellenanzeigen damit. 

Homeoffice klingt für viele Menschen verlockend- dennoch bleibt es ein strittiges Thema. Allein der Gedanke, in Jogginghose seine E-Mails zu beantworten, lässt das Arbeitnehmerherz höher schlagen. Aber oft trügt der Schein. Denn zum Home Office gehört viel mehr dazu. Home Office lässt sich nicht auf alle Arbeitnehmertypen zuschneiden. Es bedarf eines gewissen Grad an Selbstdisziplin, um effizient von zu Hause aus arbeiten zu können. Der Arbeitgeber kann Erfolge so schwer messen und muss sich voll und ganz auf das Vertrauen des Mitarbeiters verlassen können. Zudem besteht die Gefahr, dass die Produktivität der Mitarbeiter durch Homeoffice verloren gehen könnte. Mitarbeiter brauchen den ständigen Austausch mit Kollegen, um richtige Erfolge zu erzielen. In Deutschland ist das Thema Home Office bei Arbeitgebern nicht gern gesehen. So arbeiten nur elf Prozent der Angestellten in Deutschland von zu Hause aus.

Arbeitgeber sollten Homeoffice bewusst einsetzen und von der jeweiligen Situation abhängig machen. Der Bedarf wird bei Müttern beispielsweise höher sein, als bei einer männlichen Person die alleine lebt. Dies gilt es als Arbeitgeber abzuwägen, ehe man das Ok freigibt.

Home Office bedeutet nicht, dass Sie völlig frei nach Ihrem eigenen Rhythmus für Ihren Arbeitgeber arbeiten können. Der er gibt Ihnen die Zeiten vor, in denen Sie erreichbar sein müssen. Wichtig ist, dass Sie zu Ihren festen Arbeitszeiten keine Zeit für andere Aufgaben haben. Sie müssen auch Zuhause Ihre privaten- und beruflichen Dinge voneinander trennen. Wichtig ist, dass Sie das auch Ihrem Umfeld erklären, denn nur weil Sie zuhause sind, heißt das nicht das sie für Freunde und Familie erreichbar sind. Sie müssen verantwortungsvoll arbeiten, denn Ihr Arbeitgeber wird Sie dann nur unterstützen, wenn Sie Ihre Aufgaben tatsächlich erledigen. Hier haben Sie einige Tipps, wie Sie Ihr Home Office erfolgreich gestalten und wie Sie motiviert arbeiten. 

Separieren Sie die Zimmer

Sie benötigen einen Raum, in dem Sie Ihre Aufgaben erledigen können. Es muss eine Grenze zwischen dem Arbeitsraum und dem Rest Ihrer Wohnung geben. Selbstverständlich benötigen Sie in Ihrem Arbeitsraum Ruhe, damit Sie sich konzentrieren können. Ziel ist es, dass Sie nicht in Versuchung kommen, Ihre Privaten Angelegenheiten während Ihrer Arbeitszeit zu erledigen. 

Investieren Sie in Ihre Ausstattung am Arbeitsplatz

Kaufen Sie sich nicht jeden Schnickschnack, aber Sie brauchen gewisse Investitionen. Wie zum Beispiel in Geräte, die Ihren Zweck erfüllen und nicht ständig kaputt gehen. Investieren Sie in Sitzkomfort

Sie benötigen einen guten Bürostuhl, der Ihren Rücken schont. Denn Sie sitzen mehrere Stunden täglich drauf. 

Sorgen Sie für ausreichendes Licht

Am besten natürlich Tageslicht. Falls das nicht ausreicht, eignen sich auch Tageslichtlampen. Sie können natürlich auch mit Farblicht arbeiten und Ihre Stimmung beeinflussen. Blaulicht belebt und inspiriert. Gelb-Orange entspannt hingegen. Wichtig ist auch, dass das Licht niemals auf Ihren Bildschirm erscheint, denn das ermüdet Ihre Augen. 

Integrieren Sie Pflanzen 

Pflanzen verbessern das Raumklima und wirken sich positiv auf Ihre Stimmung aus. Frische Schnittblumen sorgen mit dem Duft und der schönen Farbe für eine angenehme Atmosphäre. 

Gehen Sie auch mental auf die Arbeit 

Kleiden Sie sich auch zuhause wie im Büro. Geduscht und Frisiert. Kein Schlafanzug oder eine Jogginghose.  

Strukturieren Sie Ihren Arbeitstag

Machen Sie bloß kein Multitasking. Das macht alles komplizierter. Sie können sich auch eine To-Do Liste erstellen, was heute und in den nächsten Tagen an Aufgaben ansteht und erledigt werden muss. 

Legen Sie Pausen ein

Sie können nicht 8 Stunden am Stück Vollgas geben. Gehen Sie etwas an die frische Luft, Essen in Ruhe Ihr Mittagessen. So können Sie wieder neue Kraft tanken und Ihr Gehirn kann arbeiten. 

Loben Sie sich selbst

Gerade bei Heimarbeitern fehlt das positive Feedback von Kollegen und Vorgesetzen. Darum geben viele auf. Das muss nicht sein! Seien Sie stolz auf Ihre gemeisterten Aufgaben und loben Sie sich für die geleistete Arbeit. 

Teilen Sie Ihre Ziele mit anderen 

Erzählen Sie anderen was Sie vorhaben und bis wann Sie die Aufgaben erreichen möchten. Dadurch fühlen Sie sich mit der Aufgabe mehr verbunden und Sie bleiben motiviert.

Quelle: https://karrierebibel.de/home-office-tipps/ http://www.arbeitsrecht.de/a624e513/rat-vom-experten/Homeoffice/

Persönlichkeitstest-The Big-Five

Persönlichkeitstest - Welche gibt es genau?

Ein Persönlichkeitstest ist ein ist ein psychologisches Testverfahren, um die eigenen Persönlichkeitseigenschaften kennen zu lernen. Es hilft dabei, mehr über emotionale und motivationsbestimme Aspekte des eigenen Verhaltens kennen zu lernen. Persönlichkeitstests sind daher interessant, um sich selbst besser zu kennen, aber auch in der Arbeitswelt nutzen Unternehmen diesen Vorteil für sich. 

Besonders bei der Auswahl von Personal in den Personalabteilungen sind Persönlichkeitstest von Bedeutung. Denn es hilft dabei den möglichst passenden Bewerber für eine Position des Unternehmens zu finden. Letztendlich dient der Test dazu, die Bewerber abschätzen und einordnen zu können. Des weiteren werden Persönlichkeitstest in psychologischen Grundlagenforschung eingesetzt. Das Ziel der Forscher ist es, durch den Einsatz der Persönlichkeitstest neue, bessere und erweiterte Erkenntnisse über die interindividuellen Unterschiede im Erleben und beim Verhalten zu erlangen. Wenn Persönlichkeitstest in der Praxis durchgeführt werden, geben diese keine absoluten Beschreibungen der Persönlichkeit des Getesteten. Denn es liefert nur Hinweise zu der jeweiligen Person.

Welche verschiedenen Tests gibt es derzeit?

BIG-FIVE der Persönlichkeit

Die Big Five der Persönlichkeit sind ein wissenschaftliches Modell der Psychologie, welches die wichtigsten Verhaltensweisen des Menschen erklärt. Der Test besteht aus fünf unabhängigen Charaktereigenschaften:

  1. Extraversion (Aktive Suche nach Aufregung, Aktivität, Geselligkeit und sozialen Kontakten)
  2. Offenheit für neue Erfahrungen (Offenheit für neues und Beschäftigung mit geistigen Themen)
  3. Verträglichkeit (Rücksichtnahme auf andere Personen und das Erhalten von positiven Beziehungen)
  4. Gewissenhaftigkeit (Kontrolliertes, zielsicheres und diszipliniertes Verhalten)
  5. Neurotizismus (Empfindlichkeit gegenüber negativen Einflüssen, Emotionen und Gedanken)

Die fünf Big-Five Eigenschaften werden Faktoren genannt. In der Praxis werden zwischen hohen und niedrigen Ausprägungen der Faktoren unterschieden. Sie beschreiben das Verhalten in fast allen Lebensbereichen der Personen. Die unterschiedlichen Ausprägungen die wir haben sind größtenteils angeboren. Die Big Five, bekannt als das Fünf-Faktoren-Modell gelten in der Wissenschaft und in der Forschung als das Aussagekräftigste und beste Modell zur menschlichen Persönlichkeitserfassung. Das Modell basiert auf statistische Zusammenfassungen der Beschreibungen von Personen anhand von Eigenschaftswörtern. Schon mehr als 20 Jahren wird das Big-Five Persönlichkeitstest in der Praxis eingesetzt. 

Quelle: Quelle: http://www.typentest.de/typentest_de_-_erklarung/typentest_de_-_big_five.htm

Persönlichkeitsmodell-4 Farben

Persönlichkeitstypen erkennen: Welche Farbe sind Sie?

Sie können sich nicht vorstellen, dass jede Persönlichkeit einer bestimmten Farbe zuzuordnen ist? Sie sind kein roter, blauer, gelber oder grüner Mensch? Möglicherweise haben Sie mit der Aussage recht, es kann dennoch helfen die unterschiedlichen Farb-Persönlichkeiten von Menschen grob zu kategorisieren. 

Das Erfolgsgeheimnis vieler Vertriebler bei Verhandlungen liegt oft in der Menschenkenntnis. Präsentieren Sie beispielsweise dem blauen Typen klare Zahlen und Fakten und dem Roten eher geeignete Lösungsvorschläge im Geschäft. 

Zu welchem Farb-Typ Ihr Gegenüber gehört, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Sind Sie blau oder grün?

Das 4-Farben-Modell von Frank M. Scheelen baut sich wie folgt auf: Sie können das Modell sowohl beruflich als auch privat für sich nutzen. Die Typenlehre sichert Ihnen Verständnis mit dem Umgang von Menschen im Vertrieb, Marketing oder in der Mitarbeiterführung.  

Das 4-Farben-Modell 

Signale roterTyp: Der „Rote Typ“ hat in erster Linie dominante Charakterzüge. Er ist ungeduldig und möchte am liebsten sofort Ergebnisse sehen. Er ist ein sogenannter „Macher“ und Sie finden ihn oftmals in höheren Managerpositionen. Dieser Typ weiß, wie Herausforderungen bewältigt werden, denn er fragt nicht nach dem „Warum“, sondern nach dem „Wie“. Zudem ist ihm Luxus und Macht sehr wichtig. Darüber hinaus, erkennen Sie diesen roten Typ daran, dass er

  • sein Anliegen klar vertritt
  • nicht lange herumredet
  • er keine Zeit verschwendet
  • Betonen Sie bei diesem Typ Resultate und stellen Sie ihm Alternativmöglichkeiten vor. Er möchte nicht übertrieben freundlich behandelt werden
  • Zudem mag der Rote-Typ keine Unentschlossenheit. Denn er erwartet, dass der Verkäufer sich nicht einschüchtern lässt, wenn er ihn provoziert. 

Signale gelber Typ: Der „Gelbe Typ“ ist in erster Linie kontaktfreudig und kreativ. Er interessiert sich ähnlich wie der Grüne Typ für Menschen, ist allerdings manchmal zu hilfsbereit, sodass er nicht immer seine Versprechen halten kann. Der gelbe Typ kann sehr gut zuhören, wenn es seinen Interessen entspricht. Er hat die Gabe andere mitzureißen und meidet pessimistische Menschen in seinem Umfeld. Routine ist für diesen Typ Gift. Zudem ist sein Büro oftmals unorganisiert und unordentlich. Sein Ziel ist persönliche Anerkennung. Der gelbe Typ ist personenzentriert. Er will

 

  • das die Zusammenarbeit angenehm verläuft 
  • Kein Streit entsteht
  • Investieren Sie die nötige Zeit, um eine Beziehung aufzubauen
  • Hören Sie ihm aufmerksam zu und lenken nicht das Gespräch
  • Tipp: Argumentieren Sie nicht gegen seine Ideen, Vorschläge und Vorstellungen
  • Wichtig bei dem Gelben Typ: Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht und nicht zwischen Unternehmen

Signale grünerTyp: Den Typ „Grün“ erkennen Sie an seiner einfühlsamen Art. Er wirkt etwas zurückhaltend, ist aber freundlich und kommunikativ. Zudem ist er sehr hilfsbereit und hört auf den Rat in seinem Umfeld. Er ist ein typischer Beziehungsmensch mit einem großen Harmoniebedürfnis. Sein Ziel- Harmonie und überschaubare Strukturen. Der Grüne Typ ist teamorientiert. Er kauft ohne Vertrauen seinem Gegenüber nichts ab. Er ist sehr teamorientiert und achtet auf die Meinung anderer wie beispielsweise dem Team, der Kollegen oder der Vorgesetzten. 

  • Sprechen Sie über die Beziehung und über ihre Verlässlichkeit
  • Ein grüner Kunde bevorzugt das Bewährte und Vertraute
  • Seien Sie dem Grünen Typen gegenüber immer ehrlich und aufrichtig
  • Geben Sie ihm die nötige Zeit, die genannten Argumente zu verarbeiten
  • Sprechen Sie entspannt. Er mag es nicht, wenn Sie zu direkt sind 

Signale blauer Typ: Der „Blaue Typ“ ist in erster Linie gewissenhaft. Er ist ein analytischer und genauer Mensch. Er liebt Tabellen und Details. Er trifft Entscheidungen nach Überprüfung der Fakten. Ihn beeindrucken Sie durch sachliche Argumentationen, die mit und Zahlen Fakten hinterlegt sind. Konflikte meidet der blaue Typ direkt. Er erkennt schnell Fehler und Irrtümer. Sein Ziel ist es- die optimale Lösung zu finden. 

  • Verwenden Sie viel Datenmaterial, Statistiken, Fachartikel, Literatur und andere schriftliche Unterlagen um ihn zu beeindrucken
  • Fokussieren Sie sich auf Details und gehen Sie logisch vor 
  • Vermeiden Sie übertriebene Freundlichkeit
  • Er möchte gute Qualität 
  • Geschichten und Anekdoten sind pure Zeitverschwendung für ihn
  • Meist versucht der blaue Typ die Entscheidung zu verschieben, damit er nochmal alles überprüfen kann

Quellen: https://www.akademie-fuer-manager.de/typenlehre-professioneller-umgang-mit-anderen-in-vertrieb-marketing-und-fuehrung-rot-gelb-gruen-blau/

https://www.management-circle.de/blog/persoenlichkeitstypen-erkennen-4-farben-modell/

https://www.akademie-fuer-manager.de/typenlehre-professioneller-umgang-mit-anderen-in-vertrieb-marketing-und-fuehrung-rot-gelb-gruen-blau/

 

Digitalisierung und neue Berufe

Jeder spricht über die Veränderung im täglichen Geschäft, die die Digitalisierung mit sich bringt. Was aber bedeutet, die Digitalisierung in der Arbeitswelt? Ergeben sich dadurch auch neue Job-Möglichkeiten? Es gibt bereits verschiedene Geschäftsmodelle, wie die automatische Fehlersuche beim Auto via Tablet, Nachhilfe per Computer oder sogar einen Holzkohlegrill, der sich ganz simpel mit dem Handy steuern lässt. 

Digitalisierung: Es fehlen Informationen zu den neuen Berufen in der Zukunft

Doch selbst junge Firmengründer sind verunsichert, welche Herausforderungen sich in der Zukunft noch ergeben werden.  Es fehlen immer noch ausreichende Informationen über neue Berufe, besonders für Schulabgänger, die sich durch die Digitalisierung neu definieren können. „Da fehlt es noch an richtiger Aufklärung“, betont Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA). Es müsse mehr in Schulen erklärt und dafür geworben werden, welche Karrierechancen durch die Digitalisierung entstehen. 

Heutzutage muss ein Kfz-Mechaniker noch mehr Wissen im Technikbereich verfügen, als es noch vor einigen Jahren verlangt wurde. Dennoch spielt trotz der Digitalisierung das Handwerk eine wichtige Rolle.

Anforderungen an klassische Berufe verändern sich

Unternehmen und Verwaltungen suchten im Jahr 2017 etwa 115 Tage, bis sie eine Stelle mit einer IT-Fachkraft besetzen in Sachsen-Anhalt besetzen konnten. Normalerweise dauert es im Durchschnitt 99 Tage, bis eine Stelle für den jeweiligen Bewerber gefunden wird. „Die Digitalisierung führt aber auch dazu, dass sich die Anforderungen an klassische Berufe immer mehr verändern, etwa in der Autobranche oder auf dem Bau“, sagt der Sprecher Stephan Bayer, Geschäftsführer der sofatutor GmbH. 

Quellen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitalisierung-und-neue-Berufe-Junge-Unternehmen-suchen-Nachwuchs-4132958.html

https://t3n.de/news/digitalisierung-und-neue-berufe-junge-unternehmen-brauchen-nachwuchs-1101169/

DIe Gehaltsvorstellung formulieren

Wie viel möchte ich zu Beginn meiner Berufslaufbahn verdienen?“ Einer der schwierigsten Fragen, den eigenen Marktwert zu taxieren. Nachdem Sie Ihr Studium geschafft haben oder einen Jobwechsel vornehmen, stellt sich früher oder später diese Frage. Manche Arbeitgeber verlangen bereits in der Stellenanzeige, dass Sie im Anschreiben der Bewerbung die Gehaltsvorstellung formulieren. Wie Sie diese Herausforderung meistern, erklärt Ihnen der Artikel mit einigen wichtigen Tipps. 

Haben Sie den Mut, Ihre Gehaltsvorstellung zu formulieren. Wenn in der Stellenausschreibung von Ihnen eine Gehaltsvorstellung verlangt wird, sollten Sie diese auch nennen. Wenn Sie dies abwägen und ignorieren, könnte es eine falsche Reaktion vom Bewerbermanagement des Unternehmens geben. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass Sie Ihre Unterlagen nicht vollständig ausgefüllt haben. Es ist ein klarer Minuspunkt für Sie, denn Sie möchten den Job bekommen und glänzen. Der Personalverantwortliche könnte darüber hinaus Ihre Bewerbung direkt aussortieren oder sich folgende Fragen stellen: Warum nennt der Bewerber keine genaue Summe? Hat er vielleicht zu hohe Gehaltsvorstellungen? Kann er sich selbst nicht richtig einschätzen, ob und wie viel seine Leistung tatsächlich wert ist?

Selbstverständlich sollten Sie dem Arbeitgeber ein möglichst realistisches Gehalt nennen. Hierbei spielen Bildungsabschluss und Qualifikationen eine wichtige Rolle. Neben den Fachqualifikationen die Sie mitbringen, spielt sowohl Ihre Berufserfahrung als auch die Praxiserfahrung in Ihrem Job eine wichtige Rolle. Neben Ihren Kosten müssen Sie die Seite des Unternehmens auch beachten. Was kostet Sie das Unternehmen? Sind Sie für das Unternehmen im Verhältnis zu anderen Mitbewerbern mit ähnlichen Qualifikationen eher zu teuer oder verkaufen Sie sich unter Wert? Das Unternehmen möchte selbstverständlich an Ihren Gehaltskosten sparen. 

Zudem ist es sinnvoll, sich Informationen über die Gehälter von anderen Personen, die eine ähnliche Position wie Sie besitzen zu informieren. Außerdem gibt es viele Gehaltsvergleichsportale oder Fachzeitschriften für unterschiedliche Branchen und Positionen. Zusätzlich können Sie in bekannten Online-Jobbörsen recherchieren, welches Gehalt Ihnen zusteht. 

Formulieren Sie Ihre Gehaltsvorstellung in dem Bewerbungsanschreiben so: „Mein aktuelles Jahresgehalt beträgt 35.000 Euro“. Das ist nicht die Antwort auf die Frage in dem Anschreiben, stellt aber schon mal eine mögliche Verhandlungsgrundlage dar. 

Quelle: https://karrierebibel.de/gehaltsvorstellung-formulieren/

Das Wir-Gefühl stärken

Die Identifikation mit dem Unternehmen ist für Führungskräfte sehr wichtig. Denn die Mitarbeiter präsentieren das Unternehmen und die Dienstleistung nach außen, darum ist das Engagement und die Einsatzbereitschaft bei der täglichen Arbeit eine Voraussetzung. In zunehmenden digitalen Zeiten ist die Fähigkeit der Zusammenarbeit wichtiger als jemals zuvor.

Menschen sind nicht primär auf Egoismus und Konkurrenz ausgerichtet, sondern auf Zusammenarbeit und zwischenmenschliche Beziehungen. Die traurigsten Menschen sind diejenigen, die das Gefühl haben nicht gebraucht und akzeptiert zu werden. 

Wer Mitglied in einer Gruppe sein möchte, hält sich an einige Spielregeln, die für das gesamte Team gelten. Generell lauten die Regeln so: „Hilf der Gruppe“, „Seien Sie loyal und ehrlich“ und halten Sie zu Ihrem Team. Inakzeptanz und Streit innerhalb der Organisation zerstört das Betriebsklima. Darüber hinaus kann es den Unternehmenserfolg erheblich beeinträchtigen.  

Wie kann man die Identifikation mit dem Unternehmen fördern? Die Antwort auf diese Frage findet sich nicht in Büchern oder in Magazinen, sondern in der inneren Einstellung und einer kreativen Vorgehensweise der Führungskraft. Wichtige Zutaten sind Erfolge, die sich feiern lassen, sichtbare Zeichen der Zusammengehörigkeit, Rituale die zusammenschweißen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erreichen. 

Ein starkes Wir-Gefühl entwickelt sich vor allem durch gemeinsame Erlebnisse, durch erreichte Ziele und Stolz auf die geleistete Arbeit. Dies verbreitet der Mitarbeiter selbstverständlich mit Freude nach außen.  So können Mitarbeiter auch mögliche Bewerber anlocken. 

Anerkennung geben und Erfolge gemeinsam feiern

Feiern Sie Erfolge mit Ihrem Team gemeinsam. Sei es bei guten Monatsergebnissen oder nach einem gelungenen Firmenevent. Sie können beispielsweise eine kleine Überraschung auf den Schreibtisch legen oder einfach ins Postfach. Kleine Gesten bewirken bereits große Wunder bei Mitarbeitern, denn es zeigt Dankbarkeit.  Für ein gutes Betriebsklima sind drei Dinge essenziell: Sinn der Arbeit, Wertschätzung und Zusammenhalt. Bei größeren Erfolgen kann eine kleine Feierstunde oder ein Fest geplant werden. Der Fokus richtet sich auf die erzielten Resultate. Denn die Resultate führen zum wirtschaftlichen Erfolg. Beeindruckende Resultate machen stolz und motivieren. Niemand möchte bei einer „Verlierer-Firma“ arbeiten. 

Erfolgsgeschichten intern und extern verbreiten

Es ist sinnvoll, Erfolge in Erfogsgeschichten - Storys zu verpacken. Dies kann auf der internen Facebook oder Instagram Seite verpackt werden. Der Fokus soll auf das Positive gelegt werden, und nicht ständig um Missstände und Schwächen des Unternehmens. Viele Unternehmen richten den Fokus zu sehr auf interne Probleme – anstatt auf das Wohl ihrer Mitarbeiter und Kunden einzugehen. Erfolgreiche Unternehmer haben einen wichtigen Punkt gelernt: Ähnlich wie Trainer im Sport führen Niederlagen zu weiteren Niederlagen. Kein Sportler verbreitet seine Erfolgsgeschichten, wenn es nicht von seinem nächsten Sieg ausgeht. Ganz im Gegenteil: Er führt sich seinen Triumph vor Augen. 

Quelle:https://www.wissensdialoge.de/identifikation_foerdern/ https://creditreform-magazin.de/2016/06/22/erfolgreich/annemschueller/die-zutaten-fuer-ein-perfektes-wir-gefuehl-im-unternehmen/

Das DiSG-Modell

Das DiSG-Persönlichkeitsmodell wird von vielen Coaches in Deutschland eingesetzt, denn es ist eine Beschreibung, um das eigene Verhalten besser zu verstehen. Zudem ist es das am häufigsten standardisierte Verfahren zur Erstellung eines Persönlichkeitsprofils. Das hilft selbstverständlich für das Business enorm, denn Coaches haben immer den persönlichen Kontakt zu anderen. Darüber hinaus hilft es dabei, die verschiedenen Ausprägungen und Verhaltenstendenzen von Kollegen und Kunden besser zu verstehen. Die eigene Persönlichkeit wird anhand eines Fragebogens dem eigenen Stil beziehungsweise Prioritäten zugeordnet. 

Der amerikanische Psychologe William Marston, hat das DiSG-Modell entwickelt. Aufgrund von Verhaltensforschungen in den zwanziger Jahren, kam er zu dem Ergebnis, dass menschliches Verhalten größtenteils geprägt wird, ob eine Person

.  ihre Umgebung eher als günstig oder ungünstig wahrnimmt und

. sich in ihrem Umfeld als stark oder weniger stark sieht

Marston entwickelte zunächst die beiden Dimensionen extrovertiert/ introvertiert und aufgabenorientiert/ menschenorientiert. Dadurch entstanden die vier Grundtypen der Persönlichkeit: 

D = Dominant: Direkt und bestimmt (Der dominante Persönlichkeitsstil mag Herausforderungen und schnelle Ergebnisse. Diese Person ist selbstbewusst und trifft schnelle Entscheidungen. Sie liebt die eigene Entscheidungsfreiheit).

I = Initiativ: Optimistisch und aufgeschlossen (Der initiative Persönlichkeitsstil mag die Zusammenarbeit in einem Team und teilt gerne seine Ideen. Diese Menschen sind sehr offen und wirken charmant). 

S = Stetig: Einfühlsam und kooperativ (Stetige Menschen helfen gerne ihrem Umfeld und wirken im Hintergrund. Sie arbeiten gerne im Team und sind sehr fürsorglich im Umgang mit Kollegen und Kunden. Sie zeichnen sich besonders durch ihre geduldige Art aus). 

G = Gewissenhaft: Bedacht und korrekt (Sie haben eine Vorliebe für Zahlen, Daten und Fakten. Sie handeln vorrausschauend, systematisch und prüfen gerne Dinge. Sie sind sehr wissbegierig.

Das Modell wurde stetig weiterentwickelt und seit 2014 neu validiert. Es bietet als einziges Assessment weltweit seinen Kunden einen adaptiven lernenden Fragebogen, so ist die Auswertung eindeutiger. Zudem ist es zu 25% personalisierter, als andere Persönlichkeitstests. Darüber hinaus bietet der Persönlichkeitstest Vergleichsberichte. Außerdem ist Das DiSG-Modell wissenschaftlich belegt und bietet somit Sicherheit bei der Einsetzung für das Business.  

Obwohl es im Internet viele Informationen zu dem DiSG-Persönlichkeitsmodell gibt, gibt es keinen kostenlosen Persönlichkeitstest, da der Test in erster Linie kommerziell genutzt wird. 

Quelle: https://www.mensch-und-psyche.de/typenmodelle/das-disg-modell/# https://www.disg-modell.de/ueber-disg/einfuehrung/

Charisma: Wie sie mehr Eindruck verschaffen

Manche Menschen haben es an sich: Das gewisse Etwas. Sie besitzen die Fähigkeit, andere Menschen in Ihren Bann zu ziehen.  Wie funktioniert diese Ausstrahlung? Kann man sich Charisma überhaupt aneignen?

Diese Menschen haben die Gabe, einen Raum zu betreten und alle Blicke auf sich zu ziehen. Sie genießen durch ihre Anwesenheit die Aufmerksamkeit von außen. Was genau bedeutet Charisma überhaupt? Charisma beschreibt eine Aura, eine gewisse Ausstrahlung die eine Person hat. Es gibt keine einheitliche Definition, denn im religiösen Sinn bedeutet „charismatisch“, dass ein Mensch die Gabe besitzt, Offenbarungen oder Erleuchtungen zu besitzen. Im alltäglichen Sinne, spricht man von Offenheit, die charismatische Menschen ausstrahlen können. Besonders im Management sind diese Eigenschaften sehr angesehen und von großer Bedeutung. Der Psychologe Richard Wisemann, Professor an der Universität Hertfordshire, hat drei Eigenschaften über charismatische Personen analysiert:

  • Charismatische Menschen empfinden Emotionen sehr stark
  • Sie sind in der Lage, auch andere Menschen derart starke Gefühle erleben zu lassen
  • Sie können Einflüsse anderer charismatischer Menschen von sich abweisen

Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass Charisma nicht erlernbar ist, es sei angeboren. Allerdings ist diese Annahme falsch. Es ist kein angeborener Charakterzug, sondern eine Fremdwahrnehmung. Das Charisma (in Teilen) in den Genen vorliegt, wurde noch nicht wissenschaftlich bestätigt. Die Wissenschaft hat das Phänomen intensiv erforscht und dabei fünf wesentliche Eigenschaften festgestellt, die Charismatiker beschreiben:

  • Inspiration, die andere motiviert
  • Individualität, die beeindruckt
  • Intellekt, der positiv andere Menschen ermutigt
  • Idealismus, der beruhigend wirkt
  • Und eine Körpersprache, die gleichzeitig geheimnisvoll und souverän wirkt

Wie Ihnen vielleicht klar wird, hängen diese Eigenschaften von einem starken Selbstwertgefühl ab. Die gute Nachricht ist: Sie können Charisma lernen. Denn jeder trägt charismatische Eigenschaften mit sich und es lässt sich durch Training weiter ausprägen. Das beginnt schon bei der Körpersprache. Denn die Körperspannung als auch die Augen sind entscheidend für charismatisches Auftreten. Häufiges Augenklimpern, wie es gerne Frauen anwenden, ist eher eine Unterwürfigkeitsgeste. Der starre und intensive Blick ist wirkungsvoller. Der Schauspieler Michael Caine soll diesen Blick jahrelang geübt haben, um bei Nahaufnahmen kaum noch zu blinzeln, was seine charismatische Aura enorm beeinflusste. Dadurch lässt sich das Publikum leichter in den Bann ziehen und beeindrucken. 

4 Tricks, mit denen Sie sofort Charisma ausstrahlen:

1.Seien Sie Aufmerksam und präsent. 

Seien Sie geistig präsent. Viele Menschen sind in Gesprächen verträumt und folgen nicht dem Gespräch. Ehrlich gesagt, fällt es auf, wenn der Gegenüber mit den Gedanken während des Gesprächs abschweift. Charismatische Menschen hingegen, hören dem Gegenüber konzentriert und intensiv zu. Dadurch fühlen wir uns auf der einen Seite wertgeschätzt und gleichzeitig verleiht es unserem Gegenüber eine magische Aura. 

2.Bleiben Sie souverän

Es gibt immer Menschen in Ihrem im Umfeld die erzählen, wie sehr sie beschäftigt sind und wie viel Stress sie haben. Haben diese Menschen eine charismatische Ausstrahlung? Wahrscheinlich nicht. Wer uns in den Bann zieht, sind diejenigen Menschen, die eine innere Ruhe ausstrahlen und einen klaren Kopf in stressigen Situationen behalten. Starke Worte, eine feste Stimme, langsame Bewegungen- solche Menschen strahlen Sicherheit aus und beweisen Souveränität im Alltag.

3. Arbeiten Sie an Ihrer Rhetorik 

Charisma wird durch einen einzigen Blick von anderen Menschen wahrgenommen, ebenso die Sprache. Sie müssen verstehen, wie Sie Ihre Worte einsetzen und wie diese auf andere wirkt. Wirkt Ihre Sprache überzeugend, so können Sie durch Ihre Meinung andere beeinflussen und gleichzeitig motivieren, Ihnen zu folgen. 

4.Verleihen Sie Größe 

Das große Geheimnis der Charismatiker ist es, anderen im Umfeld das Gefühl zu geben, dass sie der Star sind. Denn: Sie selbst sollten nicht größer wirken und dafür bewundert werden. Geben Sie anderen die Chance! Charisma ist die Gabe, andere Menschen zu verzaubern, nicht zu miniaturisieren. Bauen Sie andere Menschen auf, ohne dabei zu schleimen. 

Quelle: https://karrierebibel.de/charisma/

Change Management - Vuca

Change Management – Vuca

Unternehmen und Organisationen nutzen Change-Management, um sich bestimmten Veränderungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu stellen. Rahmenbedingungen in der Gesellschaft verändern sich immer schneller, aber auch fortschreitende technische Innovationen kommen in immer kürzeren Zeitintervallen auf den Markt. Durch die bedingt anhaltende Globalisierung, bleibt eine Zusammenarbeit mit internationalen Firmen nicht aus, dies hat zur Folge das man sich mit interkulturellen Fragen auseinandersetzen muss. Dies sind alles Faktoren, indem das Change-Management einsetzt.

 

Vuca wurde vor einigen Jahren von der US-Armee geprägt, um die extremen Bedingungen in den kriegerischen Auseinandersetzungen in Afghanistan und im Irak zu beschreiben. Der Begriff Vuca beschreibt sich schnell wandelnde Bedingungen durch die Begriffe Volatilität (Volatility), Ungewissheit (Uncertainty), Komplexität               (Complexity), Mehrdeutigkeit (Ambiguity).

 

Dabei stehen immer mehr Unternehmen veränderten Strukturen gegenüber. Paradigmenwechsel in der Führung, weg von Ansätzen des linearen Planens, um Unsicherheiten zu reduzieren. Auseinandersetzung mit der Unsicherheit die ein höheres Maß an Agilität der Führung erfordert. Eine wesentliche Kompetenz in dieser sich immer schneller wandelnden Welt ist es, persönlich mit Veränderungen umzugehen.

Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Change Management als:              „laufende Anpassung von Unternehmensstrategien und Strukturen an veränderten Rahmenbedingungen“.Vuca steht für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. 

 

Volatility – veränderlich

 

Hier ist nicht abzusehen, wann sich eine Situation im Unternehmen verändern wird. Abläufe oder Dinge, die bisher stabil waren können sich ändern, auch einschneidende und disruptive Veränderungen erfolgen immer öfter. Veränderlich heißt auch, dass Ziele die ursprünglich gesetzt worden sind, sich im Verlauf verändern können.

 

Uncertainty - Ungewissheit

 

Als Unternehmen sollte man immer mit Überraschungen rechnen. Im Veränderungsprozess eines Unternehmens lässt sich allerdings nicht mehr berechnen, ob ein Best Case, ein Worst Case oder eine völlig neue Situation eintritt. Das richtige Vorhaben kann nicht vorgesehen werden. Im Militär spricht man vom „Schleier des Nebels der Ungewissheit“ gesprochen. Für einen erfolgreichen umgehen mit dieser Veränderung, ist es für Unternehmen wichtig, sich ständig über Trends zu informieren.

 

Complexity- Komplexität 

Durch die globale Vernetzung, Digitalisierung, interkulturellen Verschiedenheiten sind wirtschaftliche Abläufe zu komplexen Gebilden geworden.Durch komplexe Verknüpfungen ist es nicht mehr möglich zu sagen, welche Handlung was genau ausgelöst hat. Genauer gesagt, kann nicht zurückverfolgt werden, wie Ursache und Wirkung zusammenhängen. Deshalb ist es wichtig, in viele Richtungen zu denken und seine Strategien kurzfristig zu ändern.

 

Ambiguity – Mehrdeutigkeit        

Was normalerweise ohne Probleme funktioniert hat, kann das nächste Mal nicht funktionieren. Es lässt sich nicht mehr richtig sagen, was Gründe für die Zukunft sind oder welche Handlungen zu erfolgen haben. Dies führt zu Meinungsverschiedenheiten im Projektverlauf.